Erstellt am 10. Oktober 2012, 00:00

„Pinkafeld wird es schon schaffen“. 2. Liga Süd / In Deutsch Kaltenbrunn herrscht Euphorie nach dem Sieg im Schlager gegen Pinkafeld. Man bleibt aber realistisch.

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Von Patrick Bauer

Die bisherige Herbstmeisterschaft verläuft für den SV Erdbau Berger Deutsch Kaltenbrunn wie im Traum. Man wusste, dass die Mannschaft, die im Sommer mit Mike Windisch, Andi Pöttler oder Thomas Unger verstärkt wurde, gute Qualität hat. Dass es aber so gut läuft, wagten selbst Optimisten nicht vorherzusagen.

Einen großen Anteil hat dabei der steirische Trainer Christian Maier. Schon in der letzten Saison holte er das Maximum aus einer von Verletzungssorgen geplagten Elf heraus. Im Sommer durfte er den Kader nach seinen Vorstellungen verstärken und so ist beispielsweise der starke Andreas Pöttler einer „seiner“ Kicker. Dieser dankt es ihm mit guten Leistungen und nicht zuletzt wegen seines Treffers in Pinkafeld ist der flinke Mittelfeldspieler aus der Elf nicht mehr wegzudenken. „Unser Trainer hat Pinkafeld in alle Einzelteile zerfiltert und die Eckpfeiler der Homonai-Elf aus dem Spiel genommen“, analysiert Kassier Herbert Hütter.

Die Voraussetzung in  Pinkafeld sind besser

Von Titelkampf will Deutsch Kaltenbrunn wenig wissen. Pinkafeld hat einfach die besseren Voraussetzungen für die Burgenlandliga. Eine ähnliche Situation wie vor zwei Jahren, als Kaltenbrunn in einem spannenden Titelkampf spät an Jennersdorf scheiterte.

„Pinkafeld wird es schon schaffen. Wir schauen einfach von Spiel zu Spiel“, sagt Hütter, der aber dennoch voll des Lobes für seine Mannschaft ist: „Ich bin einfach nur stolz. Diese Auftritte im Herbst waren so nicht zu erwarten“.

Danke, Trainer. Andreas Pöttler (m.) lief nach seinem 2:0 jubelnd zu Trainer Christian Maier. Pinkafelds Sandor Homonnai (l.) war konsterniert.

Bauer