Erstellt am 06. April 2011, 00:00

Platz vier für „Kerschi“. ORIENTIERUNGSLAUF / Gernot Kerschbaumer, der für den HSV Pinkafeld startet, lief in Dänemark beim Springcup mit.

Erfolg. Trainer Richard Schuh und Markus Kössler (v.l.) waren mit der Leistung von Kerschbaumer (Mitte) zufrieden.  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

Vorige Woche fand in Dänemark der Springcup im Orientierungslauf statt. Bei diesem Lauf geben sich viele Sportler mit Rang und Namen ein erstes Stelldichein in Nordeuropa.

Die Wälder in der Nähe von Kopenhagen erwiesen sich vor allem zu dieser Jahreszeit, wo noch keine Blätter den Wald zieren, als gut und schnell belaufbar. Das Waldstück, das an beiden Wettkampftagen belaufen wurde, erwies sich für dänische Verhältnisse relativ steil. So sammelten sich beim Lauf über die Langdistanz, auf den 15 Kilometer Luftlinie, auch über 400 Höhenmeter an. Schnelle Beine und genaues Orientieren waren somit gefordert, um vorne mithalten zu können. Österreichs Orientierungslauf-Aushängeschild vom HSV Pinkafeld, Gernot Kerschbaumer, nützte den Langdistanzlauf und den Staffelbewerb, den er mit seinem schwedischen Klub „OK Pan Kristanstad“ lief, für eine weitere Formüberprüfung. Das Ergebnis war für ihn beeindruckend, denn mit dem vierten Platz beim Einzellauf sorgte er für sein bisher bestes Ergebnis beim Springcup.

„Das ist echt ein super Resultat für mich. Vor allem orientierungstechnisch kam ich sehr gut zurecht und auch läuferisch kann die Form so schlecht nicht sein“, freute sich Kerschbaumer über das Ergebnis in Dänemark.

Beim darauf folgenden Staffelbewerb meisterte der Athlet seine Rolle als Startläufer souverän und übergab in Führung liegend an seinen Teamkollegen. Das Team wurde aber wegen eines Regelverstoßes disqualifiziert.