Erstellt am 29. Oktober 2013, 12:53

Preisgeld als Trost. Verpatzter Schlusstag / Bei den „BMW Masters“ in Shanghai musste sich Golfprofi Bernd Wiesberger letztendlich mit Platz 17 begnügen.

 |  NOEN, HERBERT PFARRHOFER (APA)
Von Daniel Fenz

GOLF / Persönlich enttäuschend endete die sportlich spannende China-Reise für den Oberwarter. Dementsprechend fiel Bernd Wiesbergers Resümee nach dem 17. Platz bei den BMW Masters in Shanghai: „Golf ist heuer für mich ganz schön grausam. Dieses Finish habe ich mir nicht verdient.“ Da war auch das Preisgeld von 63.250 Euro nur ein schwacher Trost für Österreichs besten Golfer.

„Jetzt muss ich nach vorne schauen“

Schon der Start bei den Masters in Shanghai verlief nicht optimal. Zwischenzeitlich verbesserte sich der Südburgenländer aber auf den verheißungsvollen zehnten Zwischenrang vor dem Schlusstag. Nach einer Par-Runde zum Abschluss fiel der 28-Jährige aber um sieben Ränge zurück.

Trotz des für Wiesberger ganz am Schluss noch „verpatzten“ Turniers heißt es jetzt positiv in die Zukunft blicken, um für die letzten Wettkämpfe noch gerüstet zu sein. „Jetzt muss ich nach vorne schauen. Türkei, Dubai und Melbourne warten, obwohl ich mir eher wünschen würde, dass das Jahr bereits vorbei ist“, zieht Wiesberger seine aktuelle Bilanz.

2013 stehen noch drei Turniere am Programm 

Mit dem 17. Platz in Shanghai sammelt der Oberwarter zwar weiter fleißig Preisgeld, für die drei großen Saisonziele (Race to Dubai, Weltrangliste und Ryder Cup) helfen aber nur Topergebnisse weiter. Bei den letzten beiden Turnieren der neuen Final-Series der European Tour in der Türkei und Dubai bleibt für ihn aber noch ausreichend Gelegenheit, die hohen Jahresziele doch noch zu erreichen.

Der Golfprofi wird dann im Anschluss auch heuer beim – alle zwei Jahre stattfindenden – „World Cup of Golf“ in Melbourne in der Individualwertung an den Start gehen.

Bei Sport-Galanacht im bundesweiten Fokus

Bevor Bernd Wiesberger wieder auf der European Tour Punkte und Preisgeld jagt, hat er noch einen Auftritt in Österreich.

An der Seite von Bayern-Kicker David Alaba, Skiweltcup-Gesamtsieger und Weltmeister Marcel Hirscher, Skisprung-Star Gregor Schlierenzauer und Rad-Aufsteiger Riccardo Zoidl ist er für die Auszeichnung „Sportler des Jahres“ nominiert. Ob sich Österreichs bester Golfer die Trophäe bei der 17. Lotterien-Gala „Nacht des Sports“ sichert, entscheidet sich morgen, Donnerstag, bei der Gala im Austria Center Vienna.