Erstellt am 15. Januar 2014, 09:30

von Daniel Fenz und Patrick Bauer

Probleme im Verein? Manager dementiert. ASKÖ Stinatz / Immer wieder brodelt dieser Tage die Gerüchteküche rund um den Fußballklub. Dabei will man nur ein „wenig abspecken“.

Manager Andi Stipsits sieht keine Probleme für seinen Klub aus Stinatz.  |  NOEN, Daniel Fenz
Von Daniel Fenz & Patrick Bauer

Der ASKÖ Stinatz war in den letzten Jahren oft positiv in den Schlagzeilen. Fünf Spielzeiten hält man sich nun schon in der besten Liga des Landes, gekrönt mit Platz drei im Vorjahr. Viele tolle Fußballer kickten für den Verein und sind mittlerweile bei höherklassigen Klubs tätig.

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Und dennoch gab es in den letzten Wochen immer wieder Gerüchte über ausständige Zahlungen an Spieler oder Trainer. „Da gibt es nichts“, erklärt Manager Andreas Stipsits, „Gerüchte sollen auch weiter Gerüchte bleiben.“

„Wird immer schwieriger, große Sponsoren aufzutreiben“

Und dennoch: Die fetten Jahre sind vorbei. Das ist Fakt und auch Stipsits bestätigt dies: „Dass man einsparen muss und das auch tun sollte, ist klar und wir werden auch den Kader ein wenig abspecken. Es wird eben immer schwieriger, große Sponsoren aufzutreiben. Aber ich glaube, dass alle anderen Vereine die gleichen Probleme haben und wir in Stinatz damit nicht alleine dastehen.“

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Auch Bürgermeister Andreas Grandits, der immer noch ein großer Fan des Vereins ist, stand der BVZ Rede und Antwort. „Ich bin nicht im Vereinsvorstand und kann daher wenig sagen. Gerüchte gibt es immer wieder, aber ich glaube das nur, wenn ich es sehe. Wir als Gemeinde werden den Sportverein auch weiter unterstützen.“

Vize-Ortschef: Stadt kann sich nicht leisten, einen Klub zu verlieren

Und was sagt Vize-Bürgermeister Josef Kreitzer, bis Dezember selbst noch U23-Trainer in Stinatz und dann als Nachfolger von Ex-Coach Robert Wiedner im Gespräch, dazu?

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„Es soll derzeit nicht einfach für den Verein sein, aber als Vize-Bürgermeister meine ich, dass wir es uns nicht leisten können, einen Verein zu verlieren. Seitens der Gemeinde werden wir alles Mögliche tun, denn Vereine im Ort sind unser Leben.“