Erstellt am 01. Juli 2015, 08:27

von Daniel Fenz

Stockerlplatz bei Staatsmeisterschaft verfehlt. Verena Eberhardt war gesundheitlich angeschlagen – und holte so gesehen fast das Maximum heraus.

Etwas bessere Ergebnisse erhofft. Verena Eberhardt (l.) und Dominik Imrek (r.) haderten diesmal mit ihren Leistungen. Eberhardt hätte im Zielsprint noch Platz drei erreichen können. Foto: Daniel Fenz  |  NOEN, Daniel Fenz
Bei der abermaligen Auflage der Österreichischen Staatsmeisterschaften im Südburgenland gab es keine großen Erfolge für die südburgenländischen Teilnehmer.

„Im Zielsprint noch Platz drei verloren“

Obmann Ernst Imrek vom RSC ARBÖ Südburgenland resümiert: „Eigentlich muss ich sagen, dass der vierte Platz von Verena Eberhardt nach ihrer Erkrankung gut war. Doch sie hat im Zielsprint noch den dritten Platz verloren.“

Im Zeitfahren war dann für sie aber nicht mehr möglich. Eberhardt musste in den letzten Tagen Antibiotika einnehmen und war dadurch gehandicapt.

Bei Dominik Imrek und Stefan Pöll hatte man sich nicht viel erwartet. Stefan Pöll hätte aber im Zielsprint noch einige Plätze nach vorne fahren können. Tatjana Imrek war am Sonntag beim Straßenrennen am Start und verlor beim Berganstieg in Richtung Tudersdorf sehr viel an Substanz.

Eberhardt greift auf der Bahn in Athen an

„Wir haben den Umständen entsprechend das Möglichste herausgeholt. Mit der Zeitstrecke war ich zufrieden, die ist meisterschaftstauglich. Der Straßenteil war meiner Meinung nach zu schwer.“ Tatjana und Dominik Imrek legen jetzt eine Pause ein, Verena Eberhardt nimmt hingegen vom 14. bis 19. Juli bei der Europameisterschaft auf der Bahn in Athen teil.

Dort hat die Südburgenländerin auf der Bahn im Punkte- und Scratch-Rennen zwar Außenseiterchancen. „Möglich ist aber alles“, so Imrek abschließend.