Erstellt am 05. November 2014, 12:23

von Patrick Bauer

Falsche Trikots und falsches Ergebnis. Zur Halbzeit stand es noch 0:0, dann lief der SV Neuberg in ein 0:5-Debakel. Das alles in Dressen des Gegners.

Wieder verloren. Marko Trojak (r.) und der SV Neuberg liefen in Amstetten in ein 0:5. Dabei stand es zur Pause noch 0:0. Das alles in den Trikots des Gegners, die nicht bereit waren, ihre Dressen zu tauschen.  |  NOEN, Kovacs

AMSTETTEN - NEUBERG 5:0. Die Vorzeichen standen vor dem Auswärtsauftritt des Tabellenletzten aus Neuberg sowieso schon schlecht – mit Dominik Weber, Philipp Obradovics und Jan Stipsits fehlten drei wichtige Akteure – und zu diesen ganzen Problemen kamen auch noch organisatorische Schwierigkeiten hinzu.

„Das war eines Regionalliga-Spiels nicht würdig“

Weil Amstetten darauf bestand komplett in Weiß anzutreten und Neuberg seine Grün-Weißen-Trikots mit nach Amstetten nahm, musste die Steiner-Elf mit Dressen des Gegners auflaufen.

Nicht nur das stieß Obmann Martin Konrad auf: „Da waren viele Dinge nicht in Ordnung. Das Flutlicht war eine Katastrophe und auch die Linien waren nicht zu sehen. Das war eines Regionalliga-Spiels nicht würdig, auch, wenn das nicht als Ausrede gelten soll.“

Denn bis zur Pause war der Auftritt der Neuberger schwer in Ordnung. Trotz des Fehlens der Stammkräfte kämpfte man beherzt und hatte auch die besseren Möglichkeiten als die Hausherren. Was dann nach Seitenwechsel aber ablief, hatte mit Regionalliga-Fußball wenig zu tun.

Am Ende „komplett auseinander“ gebrochen

Praktisch mit dem 0:1 durch Zemann ergab man sich wieder in seinem Schicksal. Innerhalb von 20 Minuten kassierte man drei Gegentreffer und war wieder auf der Verliererstraße.

„Die erste Halbzeit war hervorragend und man hatte nicht den Eindruck, dass sie uns ein Tor schießen könnten. Nach der Pause war es nicht mehr in Ordnung“, so Konrad, der viele individuelle seine Elf sah.

Irgendwann brach man laut dem Oberhaupt „komplett auseinander“ und am Ende hieß es 0:5. „Wahnsinn“, stöhnte Konrad, dem diese Hinrunde sichtlich zusetzt.

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