Erstellt am 05. Oktober 2011, 00:00

Ringhofers Comeback. MOTORSPORT / Der Günsecker Philipp Ringhofer fuhr mit dem Motorrad seines Freundes das Finale der Meisterschaft.

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VON DANIEL FENZ

Vergangenen Sonntag ging in Großhöflein der Abschluss der österreichischen Motocross-Meisterschaft über die Bühne. Philipp Ringhofer hatte im April seinen Rücktritt vom Motocross-Sport erklärt. Der Günsecker (Klasse MX2) wollte sich auf seinen Beruf konzentrieren. Ringhofer ließ sich aber zu einem Comeback überreden. „Es war eine Spontanaktion für meinen verletzten Freund“, erklärte Philipp Ringhofer. Er nahm beim Rennen auch mit der Maschine des besagten Freundes teil.

Günsecker könnte doch  vermehrt Rennen fahren

 

Der Südburgenländer erreichte im ersten Lauf den vierten Rang, im zweiten Antreten musste er jedoch vorzeitig von der Maschine absteigen. Ob Ringhofer in Zukunft wieder mehr Rennen bestreitet, ließ der Günsecker noch offen. „Es könnte aber möglich sein, dass ich kommende Saison mit meinem eigenen Motorrad bei einem Rennen mitfahre – jedoch nur, wenn es die Zeit zulässt.“

Bester Burgenländer in der Staatsmeisterschaft wurde Christoph Lackner aus Oberdorf. Zwei elfte Plätze bedeuteten für ihn letztendlich den achten Endrang.