Erstellt am 03. Oktober 2012, 00:00

Schiri in der Kritik. 2. Klasse A Süd /  Schiedsrichter Hirschmann wurde am Sonntag nicht mit Lob, sondern mit Bier überschüttet.

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Von Markus Gyaky

In der Partie Marisdorf gegen Deutsch Schützen war Schiri Hirschmann total überfordert. Besonders die letzten 20 Minuten brachte er die Zuseher gegen sich auf. Erst sah er ein Handspiel beim Anschlusstreffer von Hannes Wolfger nicht. „Es war klar. Nur er sah es nicht“, sagte Schützens Kapitän Taschler. Dann kam es aber noch dicker. Er gab Schützens Georg Wachter kurz vor dem Ende Gelb-Rot. Dann zeigte er fünf Minuten Nachspielzeit an, aus denen am Ende acht wurden. Der Grund war, dass der Schützener-Trainer in der Nachspielzeit einen Tausch anzeigte, diesen aber nicht durchführen wollte, was eine Diskussion zur Folge hatte, und der Schiri noch drei Minuten drauflegte. Diese drei Minuten reichten Attila Berta, um den Ausgleich zu erzielen. Nach dem Schlusspfiff stürmten wütende Fans aufs Spielfeld. Der Schiri wurde von zwei Mariasdorfer-Funktionären gedeckt und man brachte ihn unter einer Bierdusche und angedrohten Schlägen den langen Kabinengang hinauf zu seiner Umkleide.

Großer Ärger. Bei den Spielern des SV Deutsch Schützen war nach dem unglücklichen Remis in Mariasdorf der Ärger auf Schiedsrichter Hirschmann sehr groß.

Gyaky