Erstellt am 15. Januar 2014, 09:30

von Daniel Fenz

Selbstvertrauen für den Olympia-Start. Snowboard / Die Sulzerin Julia Dujmovits beendete den letzten Weltcupslalom vor den Olympischen Spielen auf Platz zwei.

Wichtig für das Selbstvertrauen. Julia Dujmovits fuhr hinter der Schweizerin Patrizia Kummer auf Rang zwei. Foto: zVg/Miha Matavz  |  NOEN, Photo: Miha Matavz
Von Daniel Fenz

Spontan ist Julia Dujmovits – offensichtlich. Die Sulzerin ließ ihr Slalomboard vor dem Wochenende umbauen. Es wurde erst einen Tag vor dem Bewerb in Bad Gastein zugestellt. Logische Folge: „Es blieb keine Zeit mehr zum Testen.“

Ticket trotz mäßigem Start gesichert

Ausgezahlt hat sich die riskante Aktion aber allemal. Für Dujmovits und die österreichische Elite ging es am Wochenende in Bad Gastein beim Heim-Double neben einer Top-Platzierung auch um die Tickets für die Olympischen Spiele im Februar in Sotschi (Russland).

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Julia Dujmovits nutzte ihre Chance nach mäßigem Start am Freitag – Platz zwölf nach einem Fehler – dann am Sonntag und empfahl sich mit Platz zwei und fünf in der Slalom-Gesamtwertung für Sotschi.

„Ich bin erleichtert, dass ich gezeigt habe, dass mit mir nicht nur im Training, sondern auch im Rennen zu rechnen ist. Der zwölfte Platz am Freitag war eine Enttäuschung. Umso wichtiger war für mich der zweite Platz für mein Selbstvertrauen“, meint die Sportlerin abschließend.

Letztes Rennen vor Olympia in Sotschi 

Ihre gute Form möchte sie mit dem Ticket für Sotschi in der Tasche auch noch einmal vor den Olympischen Spielen bei zwei Riesentorläufen in Rogla (18. Jänner, Slowenien) und Sudefeld (Deutschland, 1. Februar) beweisen. Dujmovits trainiert seit heute in Schladming, um sich auf die Rennen gut vorzubereiten.