Erstellt am 18. September 2013, 00:00

Sitzwohl: „Jetzt ist Charakter gefragt“. 2. Liga Süd / Beim SV Heiligenkreuz hängt der Haussegen schief. Der gute Start ist Geschichte. Trainer appelliert an seine Kicker.

Quo Vadis Heiligenkreuz? Am Sportplatz in Heiligenkreuz stehen die Initialen des Vereins, der sich auch HSV nennt. Derzeit ist die Tendenz fallend. Gerade deshalb schlägt nun der Trainer Alarm. Am Wochenende ist man beim Derby in Rudersdorf krasser Außenseiter. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Von Patrick Bauer

Die Situation ist keine Leichte. Beim 0:3 gegen Großpetersdorf fehlten Trainer Martin Sitzwohl mit Markus Wallesz und Viktor Kocsis zwei wichtige Akteure in seinem System. Und dennoch war das Gezeigte, das die anderen boten, nicht wirklich schön zum Anschauen.

Genau das kritisierte Trainer Martin Sitzwohl, der kein gutes Haar an seinen Kickern ließ: „Ich bin sehr enttäuscht darüber, wie wir agiert haben. Da war keine Bereitschaft in die Zweikämpfe zu gehen. Nur im Kritik üben, gegen Schiedsrichter oder wen auch immer, da sind sie stark.“

„Es muss sich jetzt schnell was ändern“

Der Saisonstart ist mittlerweile verkorkst. Die Erwartungen gehen nach oben - kein Wunder, bewies die Mannschaft zu Beginn der Hinrunde Klasse. Dieser Form läuft man hinterher. „Es muss sich jetzt schnell etwas ändern. In dieser Verfassung sind wir erster Abstiegskandidat“, so Sitzwohl.

In Rudersdorf ist man der klare „Underdog“

Harte Worte des Trainers, im Wissen, dass es gegen Rudersdorf am Wochenende kaum leichter wird. Dort ist man krasser Außenseiter, zudem sind auch noch Christopher Thaller und David Mayer fraglich. „Rudersdorf ist in einer super Verfassung. Die sind einfach sehr gut drauf. Bei unserer Mannschaft ist jetzt einfach Charakter gefragt. Wir können dort nur überraschen.“