Erstellt am 06. April 2011, 00:00

Sorgen beim Aufsteiger. 1. KLASSE A SÜD / Während Grafenschachen und Rotenturm Überraschungssiege feierten, ist Badersdorf im Abwärtstrend.

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VON MARKUS GYAKY

Das Nachzügler-Trio Grafenschachen, Rotenturm und Mariasdorf fuhr am Wochenende wichtige Punkte im Abstiegskampf ein. Überraschend waren vor allem die Erfolge von Grafenschachen (2:1 gegen Buchschachen) und Roten turm (1:0 gegen Unterschützen). Kaum jemand traute den Außenseitern Siege gegen diese spielstarken Mannschaften zu, welche die besten Offensiven der 1. Klasse stellen.

Luft verschaffen konnte sich auch Goberling, das gegen Hannersdorf 4:0 gewann. Damit sieht die Lage für Schlusslicht Hannersdorf wieder trister aus. Mit fünf Punkten Rückstand auf den vorletzten Mariasdorf hält man die rote Laterne derzeit fest in Händen.

Laczko: „Irgendetwas  muss jetzt passieren“

Ein Abwärtstrend ist in den ersten beiden Runden beim Aufsteiger Badersdorf zu erkennen. Nach der 1:3-Pleite gegen Hannersdorf zum Rückrundenauftakt gab die Resner-Elf diese Woche eine 3:0-Führung aus der Hand und kassierte gegen die abstiegsgefährdeten Mariasdorfer noch fünf Treffer. Der Frühjahrsauftakt ging damit ordentlich in die Hose. Noch dazu prophezeit Mariasdorfs Trainer Fritz Kirnbauer den Badersdorfern einen Abstiegskampf. Ernst Laczko, Sektionsleiter des SV Badersdorf, stimmt dem voll zu: „Diese Sorgen sind jedenfalls vorhanden. Wenn wir uns nicht steigern, dann sind wir bald voll drinnen.“ Aber kann es trotz des relativ großen Vorsprungs auf Hannersdorf wirklich so weit kommen? „Was sind acht Punkte bei der Drei-Punkte-Regel? Wenn wir gegen den Letzten und Vorletzten nicht punkten, gegen wen sollen wir dann gewinnen?“, fragt sich Laczko und fügt an: „Irgendetwas muss passieren.“

Die nächsten zwei Runden warten auf Badersdorf zwei Auswärtspartien gegen Jabing und Goberling. „Es kann nur aufwärts gehen“, hofft Laczko auf eine Steigerung.