Erstellt am 01. Dezember 2010, 00:00

Spielbetrieb gefährdet. TISCHTENNIS / Pinkafelds Damen liegen in der Bundesliga auf Rang drei. Aber: Hauptsponsor Volksbank steigt aus.

Mannschaft gefährdet. Monika Juric (2.v.l.) könnte in Pinkafeld bleiben. Ob Adriana Brunaiova und Anita Nyitrai (v.l.) auch kommende Saison in Pinkafeld spielen, weiß Obmann Gottfried Wolf (r.) nach dem Ausstieg des Hauptsponsors derzeit nicht.FENZ  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

Sportlich gesehen dürfte es für die Damen des UTTV Pinkafeld recht gut laufen. Obmann Gottfried Wolf kann sich nach der Herbstsaison über den dritten Bundesliga-Platz freuen. Doch in wirtschaftlicher Hinsicht waren die Zeiten schon rosiger. Denn mit Ende der Herbstsaison steigt der Hauptsponsor Volksbank Südburgenland aus.

Gespräche mit neuem  Sponsor laufen

Die Volksbank zog ihr Sponsoring aus rein wirtschaftlichen Überlegungen zurück. Gottfried Wolf, der derzeit noch bei der Volksbank Südburgenland geringfügig beschäftigt ist, fürchtet sich nicht nur um seinen Job. „Wie es in der Zukunft für unseren Verein steht, weiß ich mit heutigem Tage noch nicht“, erklärte Wolf am Montag-Abend. Derzeitiger Lichtblick ist für ihn die Ehrung von Spielerin Monika Juric. Denn die Pinkafelderin bekommt diese Woche vom Land Burgenland das Goldene Verdienstzeichen verliehen. „Sportlich gesehen sind wir mit dem dritten Platz zufrieden. Wir haben das Maximum herausgeholt“, stellt Gottfried Wolf klar. Ob er im Frühjahr die Meisterschaft mit seinem Damenteam bestreitet, steht aber derzeit noch in den Sternen. „Es wird sich kommende Woche alles entscheiden, Gespräche mit einem neuen Hauptsponsor laufen bereits. Die Spieler sind gebunden und können daher auch nicht zu einem anderen Verein wechseln.“

Zumindest gibt es aber wie gesagt noch sportliche Lichtblicke: Monika Juric spielt im Damen-Nationalteam und zeigt dort immer wieder ihre solide Leistung.