Erstellt am 01. Mai 2013, 00:00

Spieler-Revolte gegen Trainer Ludwig Tuba. 2. Klasse A Süd / Unglaublich aber wahr. Beim Tabellenführer schmiss „Erfolgs-Trainer“ Ludwig Tuba das Handtuch.

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Von Markus Gyaky

Der ASKÖ Riedlingsdorf braucht einen neuen Trainer. Schon gegen Zuberbach saß Ludwig Tuba nicht mehr auf der Bank.

„Nach dem letzten Spiel gegen Loipersdorf habe ich mein Traineramt zur Verfügung gestellt. Das war für mich unwiderruflich, da es in der Kabine heftige Wortgefechte mit einigen Spielern gegeben hat. Nach der schwachen Leistung habe ich einige Herren zur Rechenschaft gezogen. Diese setzten sich verbal zur Wehr. Das bewegte mich dazu, den Trainersessel zu räumen“, sagte Riedlingsdorfs Ex-Trainer Ludwig Tuba.

„Ich war mit meinem  Konzept erfolgreich“

 

Obmann Adi Rehberger zum Trainerwechsel: „Die Spieler hatten offenbar die Lust am Spiel verloren. Sie meinten, dass sie zu hart ran genommen werden. Beim Training gab es nun eine Abstimmung, ob wir mit Ludwig weitermachen oder nicht. Die Abstimmung ergab leider ein ‚Nein‘ gegen Tuba.“ Tuba zu den Vorwürfen der harten Trainingsmethoden: „Es ist wohl klar, dass der Erfolg nicht ohne Fleiß und Training kommt. Das wollten einige Herren nicht einsehen. Meine Trainingsmethoden seien offenbar zu hart. Das akzeptiere ich. Jeder kann und darf eine Meinung haben. Jedoch stehe ich zu meinem Konzept, und ich war damit auch schon sehr oft erfolgreich. Ich habe nun mehr Zeit für meine Tätigkeit im Nachwuchsbereich bei Hartberg. Im Sommer wäre ich ohnehin gegangen.“

Wie geht es weiter? Gegen Zuberbach stellte sich die Elf selbst auf. Dies soll aber kein Dauerzustand werden. Laut Obmann Rehberger ist man auf der Suche nach einem neuen Trainer.

Ende beim Herbstmeister. Ludwig Tuba (r.) verlässt den Tabellenführer Riedlingsdorf. Die Spieler waren am Ende gegen seine Methoden.

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