Erstellt am 21. Dezember 2011, 00:00

Sport-Foto der Woche. SNOWBOARD / Julia Dujmovits feierte nach ihrer Premiere im Jahr 2007 vorige Woche in den USA ihren zweiten Weltcupsieg.

VON DANIEL FENZ

Die südburgenländische Snowboarderin Julia Dujmovits liegt in ihrem Plansoll. Denn sie setzte am Wochenende die erste echte Duftmarke in Richtung Olympia-Qualifikation 2014 in Sotschi: Dujmovits lachte beim Parallel-Riesentorlauf in Telluride als Erste vom Stockerl.

„So cool, wieder ganz oben zu stehen, yeah!“, jubelte die Südburgenländerin. „Es ist ein geniales Gefühl, solche Rennen zu fahren“, beschrieb Dujmovits ihr Gespür für den speziellen Schnee in Nordamerika. Diese Dominanz mussten ihre Gegnerinnen auch akzeptieren. Julie Zogg, Amelie Kober und Fraenzi Maegert-Kohli mussten der jungen Südburgenländerin Tribut zollen. Dabei war Dujmovits im ersten Lauf gegen Zogg sogar gegen das Startgate geknallt, wodurch sie einige Zeit liegen gelassen hatte.

Julia Dujmovits ist bereit  für weitere Höhenflüge

Mit Isabella Laboeck hatte sie hingegen noch eine Rechnung aus dem letzten Jahr offen. Im Lauf gegen Kober entschied die bessere Qualifikationszeit. Julia Dujmovits war in der Qualifikation um 44 Hundertstel schneller auf der Strecke unterwegs. „Das Finale gegen Fraenzi bin ich ganz easy nach Hause gefahren. Jetzt freue ich mich auf ein Siegerbier“, grinste die 24-jährige Sulzerin nach ihrem zweiten Weltcupsieg. Pause hat sie jedoch keine. Denn vor Weihnachten gibt es noch das Doppel (heute, Mittwoch, und morgen, Donnerstag) in Italien. Dujmovits ist nach dem Höhentrainingslager in der USA (Telluride und Crested Buttle liegen jeweils auf beinahe 3.000 Meter Seehöhe) nun jedenfalls bereit für weitere Höhenflüge. „Auf dieser Höhe Rennen zu fahren, ist schon brutal anstrengend. Aber ich fühle mich extrem fit. Das intensive Training hat sich bewährt. Ich freue mich bereits auf die nächsten Rennen in Carezza.“

Heute, Mittwoch, findet in Italien der Riesentorlauf statt, morgen steigt der Parallelslalom.

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