Erstellt am 28. September 2011, 00:00

Sport-Foto der Woche. GOLF / Bernd Wiesberger wurde mit Platz fünf bei den Austrian Golf Open in Atzenbrunn bester Österreicher im Turnier.

Bernd Wiesberger erreichte mit dem fünften Rang bei den Austrian Golf Open im Golfclub Atzenbrugg in Niederösterreich sein drittes Topergebnis auf der European Tour im heurigen Jahr. Der 25-jährige Südburgenländer kletterte mit diesem Resultat wieder einen großen Schritt auf der Karriereleiter nach oben. Bei den Austian Golf Open war er bester Österreicher.MARSCHIK  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

Es war mehr als würdig, wie Bernd Wiesberger vorige Woche als rot-weiß-rote Nummer eins die österreichischen Farben beim European Tour-Turnier in Atzenbrugg vertrat. Nicht umsonst gelang dem Oberwarter bei traumhaften Bedingungen am Finaltag die beste Runde seiner Turnierwoche. Mit der 68 (vier unter Par) verbesserte sich Wiesberger noch ordentlich und landete auf dem fünften Rang. Dementsprechend positiv resümierte er auch über das beste Ergebnis bei den Austrian Open und 38.500 Euro Preisgeld: „Im Prinzip bin ich sehr zufrieden.“ Eine Pause gibt es für den Südburgenländer nicht. Nach dem Finale verabschiedete sich der 25-Jährige Richtung Flughafen, schließlich geht es in Schottland bei den „Dunhill Links Championship“ wieder um eine Rangverbesserung im Race to Dubai.

„Einige Fehler weniger, und  ich wäre vorne gewesen“

Denn: Aktuell findet sich Wiesberger nach dem fünften Platz auf Rang 70 im Race to Dubai wieder. Die besten 60 Golfer der Saison sind im November beim lukrativen Finale am Persischen Golf dabei, derzeit fehlen der österreichischen Nummer eins mit 333.357 Euro Saisonpreisgeld 37.236 Euro auf den 60. der Rangliste – den Inder Shiv Chowrasia. Dass in Atzenbrugg unterm Strich sogar noch mehr möglich gewesen wäre, mag ein kleiner Wermutstropfen sein. Trotzdem überwog die Freude, schließlich nahm Bernd Wiesberger den Mitspielern am Finaltag durch seine wuchtigen Drives einige Meter ab. „Der Platz liegt mir, da ich meine Längen voll ausspielen kann. Wenn ich ein paar Fehler weniger gemacht hätte, dann wäre ich weiter vorne gewesen. Aber ich habe jetzt das Gefühl, auf der European Tour angekommen zu sein.“

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