Wolfau

Erstellt am 27. Juli 2016, 02:09

von Daniel Fenz

Markus Bischof wechselt nach Wien. Das burgenländische Aushängeschild spielt nicht mehr für seinen Verein und sucht eine neue Herausforderung.

Größere Ziele: Markus Bischof erreichte im Weitenbewerb viele Titel. Jetzt strebt er mit Wien auch den Staatsmeistertitel mit der Mannschaft an. Foto: zVg  |  zVg

Welt- und Europameister im Weitensport, Markus Bischof und der Eisstocksportverein Wolfau gehen getrennte Wege. In der kommenden Saison wird er mit „Jimmy“ Wien starten.

„Es gab Unstimmigkeiten im Verein. Ich trainiere das ganze Jahr, einige Mannschaftskollegen zogen nicht so mit. Jetzt habe ich ein Angebot bekommen und gehe daher nach Wien“, erzählt Bischof.

„Legen ihm keine Steine in den Weg“

Sein guter Freund, Obmann Bernd Koller, nimmt den Wechsel eher gelassen: „Es war sein Wunsch, dass er höherklassig spielen kann. Wir legen ihm sicher keine Steine in den Weg. Markus hat dort die Chance, mit der Mannschaft um den Staatsmeistertitel im Mannschaftsbewerb mitzuspielen.“ Koller wird sich sicher auch einige Spiele in Wien und in Österreich anschauen, „sportlich ist es sicher ein Aufstieg für ihn.“

Der Wiener Verein wurde in den letzten vier Jahren dreimal Staatsmeister. „Dann hat der Verein automatisch das Austragerecht für die kommende Saison“, erzählt Markus Bischof. Daher will er mit dem Team im kommenden Winter mit der Mannschaft den Europacupplatz mit der Mannschaft erreichen.

Im Sommer 2016 soll dann der Staatsmeistertitel verteidigt werden. „Ich habe mit Christian „Jimmy“ Almbauer einen Vertrag für ein Jahr unterschrieben und muss mir erst ansehen, ob es mir gefällt.“

Beruflich und finanziell sollte aber alles abgesichert sein. „In dieser Mannschaft befinden sich nur Welt- oder Europameister. Es gibt ein anderes sportliches Verständnis, ich freue mich schon auf die Spiele in Wien.“