Erstellt am 06. Juli 2011, 00:00

Strini folgt Christandl. 2. KLASSE B SÜD / Trainer Martin Christandl muss seinen Platz räumen und drei Spieler verlassen Burgauberg.

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VON CARINA GANSTER

Schon vor drei Wochen wusste Burgauberg/Neudauberg Trainer Martin Christandl, dass es nicht einfach für ihn werden würde, auch in der nächsten Saison als Trainer tätig zu bleiben. Zwei Jahre in Folge die Rote Laterne in der letzten Klasse schienen zu viel. Schon damals gab es Turbulenzen innerhalb der Mannschaft. Martin Christandl meinte vor kurzem: „Zwei bis drei Leute sollen sich nicht hinter dem Rücken ihrer Väter verstecken, sondern Courage zeigen.“ Grund für diese Aussage von Christandl war, dass einige Spieler mit den Methoden des Trainers nicht einverstanden waren und „ihren“ Coach beim Vorstand anschwärzten. Nun sprach sich auch der Vorstand für die Entlassung von Christandl aus, jedoch nur für die als „Trainer“ Martin Christandl. „Um ein paar Spieler tut es mir wirklich leid. Unter anderem haben auch Tormann Philipp Löffler, Oliver Handler und Michael Taucher den Verein verlassen“, so der scheidende Trainer. „Martin ist für mich ein wertvoller Mensch und ich will auf keinen Fall, dass er unseren Verein verlässt. Diese Entscheidung ist nur zu seinem Schutz. Wir haben Martin aus der Schusslinie genommen. Leider tauscht man einen Trainer leichter aus, als eine Mannschaft“, rechtfertigt Obmann Otmar Schwarz die Entscheidung des gesamten Vorstandes. In den vergangenen drei Jahren gab es nur wenige sportliche Höhepunkte - die Niederlagen überwogen. „Wir hatten das Gefühl, dass sich sportlich nichts weiterentwickelt“, so Obmann Schwarz.

Mehr Respekt für den  neuen Trainer gefordertEin Nachfolger für Christandl ist auch schon gefunden: Willi Strini ist der neue Mann in Burgauberg. „Wir haben nun die Chance mit Strini eine neue Respektsperson in den Verein zu bekommen. Es muss sportlich wieder aufwärts gehen. Wir wollen nicht jedes Jahr Letzter sein, auch wenn wir durch einen rigorosen Sparkurs nicht viel Geld für Spieler ausgeben können“, meint Schwarz. Der neue „Teamchef“ wollte vorerst keine Stellungnahme abgeben.