Erstellt am 17. September 2014, 10:45

von Patrick Bauer

Südderby in Eberau: „Da ist Feuer drin“. Endlich wieder ein Derby im Landessüden: Dabei treffen zwei zuletzt sehr erfolgreiche Mannschaften aufeinander.

Schlüsselduell. Eberaus zuletzt so starker Innenverteidiger Patrick Kraller (l.) bekommt es beim Südderby mit Anze Kosnik zu tun, der gegen Klingenbach traf und eine starke Leistung ablieferte.  |  NOEN, Bauer

EBERAU - PINKAFELD, SONNTAG, 16 UHR. Eigentlich wollte der SV Eberau am letzten Freitag die spielfreie Woche nutzen, um gegen Kohfidisch zu proben. Daraus wurde nichts, da der Platz in Kohfidisch nicht bespielbar war.

So musste man trainieren, bevor es gestern Dienstag, nach Redaktionsschluss, zum Nachtrag nach St. Margarethen ging. Irgendwie gehen die Blicke aber schon auf den Sonntag, denn dort empfängt man mit Pinkafeld wieder einen südlichen Nachbarn zum Derby.

Coach Gludovatz hat gesamten Kader zur Verfügung

„Da wird Feuer drin sein“, sagt Eberaus Pressesprecher Alfred Ranftl, der den Gegner beim Spiel gegen Klingenbach beobachtete. Seine Eindrücke: „Sie sind in der Defensive sehr kompakt gestanden und waren im Angriff brandgefährlich. Es ist Vorsicht angebracht.“ Dabei kann Trainer Paul Gludovatz, sollte beim Nachtrag gegen Margarethen nichts passieren, auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Ob sein Pendant Andi Konrad auch solch Glück hat, ist noch ungewiss, da Bernhard Haspl, Martin Kollowein, Thomas Horvatits und Josef Balla fraglich sind.

„Ich zähle Eberau zu den stärksten Gegnern in dieser Liga. Die haben einen eingespielten 14-Mann-Kader, der nach Einwechslungen oft noch stärker wird“, lobt Konrad den Gegner.