Erstellt am 10. Juli 2013, 00:00

SVS geht neue Wege. SV Stegersbach / Der Regionallist bastelt weiter an seiner Zukunft. Eine Kooperation mit Wiener Neustadt wird zumindest angedacht.

Konkurrent für die Innenverteidigung? Michel Kovacsits (r.) spielte bei den ersten Testspielen als Innenverteidiger. Dort soll jetzt Manfred Rottensteiner aus Wiener Neustadt verpflichtet werden. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Von Patrick Bauer

Eine intensive Trainingswoche haben die Kicker des SV Stegersbach hinter sich. Fünfmal bat Trainer Kurt Jusits zum Training, und am Freitagabend stand noch das Blitzturnier in Rudersdorf an, wobei man 4:0 gegen die Hausherren siegte und 2:2 gegen Hartberg remisierte. „Es war eine gute Trainingseinheit“, sagte Cheftrainer Jusits.

Mit dabei war da auch schon der neue Tormann Robert Szep aus Bad Waltersdorf. Dieser wird nun fix verpflichtet, da bei Andreas Zingl ein Ausfall von sechs bis acht Wochen droht. „Wir haben auf dieser Position Handlungsbedarf und er hat uns überzeugt“, erklärte Jusits.

Kooperation mit Wiener Neustadt?

Zum neuen Tormann soll nun auch noch ein Innenverteidiger kommen. Manfred Rottensteiner ist dabei im Visier der Verantwortlichen. Der Defensivmann ist derzeit für den Bundesligisten Wiener Neustadt aktiv und gehört dort zum Kader. Sogar eine Kooperation mit den Neustädtern ist angedacht. Diese soll, laut Jusits, so aussehen: „Spieler, die für die zweite Mannschaft zu stark sind, sollen bei uns die Möglichkeit bekommen, um zu spielen. Sollten wir dann mal ein Talent für Wiener Neustadt haben, wären sie die Ersten, die dieses bekommen würden.“

Ganz so, sieht das Obmann Karl Krammer wiederum nicht: „Wie weit das wirklich geht, muss man abwarten. Klar ist, dass wir uns Rottensteiner ansehen werden.“ Unterdessen steht am Samstag (19.30 Uhr) die erste Cup-Runde für den SVS an. Austria Lustenau – nicht der ganz große Name, aber ein unangenehmer und starker Gegner. Jusits: „Wir haben sicher eine Chance und wollen es ihnen so schwer wie möglich machen.“ Fehlen werden hierbei, neben Tormann Zingl, auch Klaus Strobl und Harald Huber. Bei Markus Rühmkorf ist ein Einsatz noch fraglich.