Erstellt am 06. April 2011, 00:00

Tabellenführer muss zum Team der Stunde. LOKALDERBY / ASKÖ Stinatz ist derzeit das beste Frühjahrsteam. Am Samstag will die Barisits-Elf Stegersbach ein Bein stellen.

VON ANDREAS KOLLER

STINATZ - STEGERSBACH, SAMSTAG, 18.30 UHR: Der ASKÖ Stinatz geht mit breiter Brust ins Spiel gegen Tabellenführer Stegersbach. Nachdem man vorletzte Woche den Tabellenzweiten Neuberg 4:1 abservierte, soll diesmal der Leader Federn lassen. „Uns muss daheim einmal wer schlagen. Wir werden auf Sieg spielen und es Stegersbach nicht einfach machen“, lautet die selbstbewusste Kampfansage von Manager Andreas Stipsits. Die Gäste aus Stegersbach kennen die Stärken der Barisits-Elf. „Sie haben sehr starke Legionäre, sind eine sehr kompakte Mannschaft und der kleine Platz kommt ihnen entgegen“, meint Klaus Sagmeister, der Sportliche Leiter des SVS. Die Zielsetzung? „Wir wissen, dass es ganz schwer wird, wollen dort aber ungeschlagen bleiben.“ Zu erwarten ist für das Derby jedenfalls ein Zuschauerandrang. Immerhin geht es um einiges, wie auch Stipsits betont: „Wenn wir Stegersbach schlagen, wäre Neuberg wieder voll im Rennen.“

Aktuelle Infos: Stinatz muss auf Daniel Siegl, Bernhard Singer (beide gesperrt) und Christoph Pomper (Muskelfasereinriss) verzichten. Bei Stegersbach sind Da Costa, Thomas Wagner und Harald Huber fraglich.

GÜSSING - KOHFIDISCH, FREITAG, 19.30 UHR: Güssing ist nach der 2:6-Niederlage in Parndorf gegen Kohfidisch auf Wiedergutmachung aus. GSV-Obmann Martin Muik ist motiviert: „Wir müssen schauen, dass wir diese Partie aus den Köpfen der Spieler bekommen und am Freitag Vollgas geben.“ Kohfidischs Trainer Ingmar Spendier erwartet einen übermotivierten Gegner: „Wir müssen auf der Hut sein. Es wird hoffentlich keiner von uns glauben, dass es leicht wird, in Güssing zu bestehen. Es wird schon einiger Anstrengung bedürfen, um dort unten einen Punkt zu machen.“

Aktuelle Infos: Beide Mannschaften gehen voraussichtlich vollzählig in das Südderby.

Zwangspause.

Stinatz muss im Schlagerspiel gegen Stegersbach ohne Mittelfeldregisseur Daniel Siegl auskommen. Dieser sah im Spiel gegen Oberwart nach diesem harten Einsteigen den gelben Karton und im späteren Spielverlauf Gelb-Rot.

KOLLER