Erstellt am 23. Mai 2012, 00:00

Top 20-Ränge erobert. ORIENTIERUNGSLAUF / Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld) bot bei der Europameisterschaft eine sehr starke Leistung.

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VON DANIEL FENZ

Der erste Bewerb der Orientierungslauf-EM in Schweden zeigte, wie schwierig es ist, einen A-Finalplatz zu erlaufen. Für das österreichische Team gab es keinen idealen Auftakt, denn nur Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld) kam als 14. seines Vorlaufes weiter. „Mir gelang ein sehr gutes Rennen. Rang 14 klingt nicht sonderlich gut. Aber wichtig ist, dass der Abstand nach vorne keine zwei Minuten beträgt“, resümierte Kerschbaumer nach dem Lauf.

Im Finale über die Mitteldistanz eroberte Kerschi dann einen Top 30-Platz. Er machte seine Sache recht gut und kam auf Platz 26 ins Ziel. „Ich fand sehr gut in das Rennen und ging über das gesamte Rennen ein hervorragendes Tempo. Es war ein interessanter Wald. Leider machte ich im eher einfachen Schlussteil noch einen 40-Sekunden-Fehler, der mir einen Top 20-Platz kostete.“

„Fühlte mich trotz der  vielen Wettkämpfe frisch“

Bei der Qualifikation über die Langdistanz  – unweit vom schwedischen Mora – erlief das österreichische Team zwei weitere A-Finalplätze. Anders als bei der Mitteldistanz-Qualifikation war das Laufgelände deutlich ruppiger und auch schwieriger. Gernot Kerschbaumer kam auf Rang elf, Martin Binder belegte Platz 25, Vereinskollege Helmut Gremmel war nicht am Start. „Mein Wettkampf war über weite Teile sehr gut. Allerdings hatte ich öfters in unmittelbarer Nähe des Postens Schwierigkeiten.“

Nach dem Mitteldistanz-Finale gelang Kerschi noch eine deutliche Steigerung über die Langdistanz. Er belegte unter 46 Finalteilnehmern den ausgezeichneten 14. Rang und somit die beste Platzierung von Österreichs Herren bei einer Orientierungslauf-EM.

„Das war ein langes und hartes Rennen. Ich glaube, großteils gute Routenwahlentscheidungen getroffen zu haben und auch läuferisch fühlte ich mich trotz der vielen Wettkämpfe noch relativ frisch.“

In der Sprintdistanz kam der HSV-Pinkafeld-Athlet Gernot Kerschbaumer ebenfalls ins Finale. Als Zielarena diente das Langlaufstadion von Falun, wo vor allem beim Herrenbewerb aufgrund des Rennausgangs die Stimmung überkochte.

Joans Leandersson sorgte für den ersten Heimsieg bei der Europameisterschaft. Gernot Kerschbaumer belegte nach einem guten Rennen den 22. Platz. Für das Highlight sorgte Ursula Kadan (TV Fürstenfeld) bei den Frauen mit dem 16. Endrang.

Erlebnisreiche Woche. Gernot Kerschbaumer lief bei der Europameisterschaft in Schweden unter die Top 30-Ränge.

ZVG