Erstellt am 20. April 2011, 00:00
Traditionsklub mit Sorgen. 2. LIGA SÜD / Kukmirn kämpft um den Ligaverbleib. Es läuft nichts zusammen beim ehemaligen Landesligaklub.


VON PATRICK BAUER
Der langjährige Landesligist Kukmirn (1997 bis 2003) kämpft um den Verbleib in der 2. Liga. Auch dieses Wochenende lieferte man ein Spiel ab, das man in Kukmirn am liebsten vergessen möchte. Selbst auf der Vereinshomepage geht man kritisch mit der eigenen Mannschaftsleistung im Spiel gegen Rechnitz um. Dort schrieb der immer sehr objektive Autor: „Auch heute war der SVK meilenweit davon entfernt, ein Tor zu erzielen.“ Kukmirns Pressesprecher Franz Hütter meinte zur 0:3-Heimpleite: „Ein Lehrspiel. Rechnitz zeigte von Beginn an, wer der Herr am Platz ist.“ Ähnlich analysierte der Sportliche Leiter Kurt Krautsack den Heimauftritt: „Hilflos und kraftlos. Ganz schlecht.“
Den ersten Torschuss der Heimelf konnte man erst in Minute 43 notieren. „Wir kämpfen zu wenig. Die ganze Mannschaft ist in der Krise“, so Pressesprecher Hütter.
Auf die Frage, ob man die Situation im Winter vielleicht ein bisschen unterschätzt habe, antwortet der Sportliche Leiter Kurt Krautsack: „Wir haben gewusst, dass es eine harte Saison wird, vor allem auch mit den Rücktritten von Daniel Strini und Markus Zach. Aber der Obmann und der Verein haben beschlossen, dass wir den Weg mit den eigenen Spielern gehen und keine namhaften Kicker verpflichten.“
„Wir wollten auf die eigenen Leute setzen“
Am Samstag muss der Tabellenvorletzte zum Tabellenführer aus Dt. Kaltenbrunn. Krautsack zu den Erwartungen: „Kaltenbrunn ist nicht unser Stellenwert. Wir müssen uns eher auf die hinteren Mannschaften konzentrieren.“ Wenigstens kehrt dann der gesperrte Neuzugang Marko Senicnjak zurück, der der Hintermannschaft doch mehr Sicherheit verleihen konnte.
Gestern Dienstag, nach Redaktionsschluss, fand übrigens beim SV Kukmirn eine interne Sitzung statt, bei der über einige Dinge (Spieler, Legionäre, Trainer) diskutiert wurde.
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