Erstellt am 11. Mai 2011, 00:00

Trainer mit Selbstzweifel. 2. LIGA SÜD / Wiesflecks Coach Klaus Fuchs setzt sich für das nächste Spiel gegen den Letzten Kukmirn ein Ultimatum.

Pflichtsieg. Wiesflecks Trainer Klaus Fuchs will gegen Kukmirn drei Punkte holen.BAUER  |  NOEN
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VON PATRICK BAUER

Wiesfleck ist auf dem absteigenden Ast. Nur vier Punkte in der Rückrunde bringen die Fuchs-Mannen in Abstiegsgefahr. Auch wenn man noch ein Spiel weniger und fünf Punkte Vorsprung auf Kemeten und Kukmirn hat, braucht man dringend Punkte. Am Wochenende steht das Spiel beim Tabellenschlusslicht Kukmirn an. „Dort müssen wir auf Sieg spielen“, gibt Trainer Klaus Fuchs die Marschrichtung vor.

Der Coach startet im Vorfeld aber selbst eine Trainerdiskussion: „Ich muss mich selber anzählen, denn sollten wir nicht punkten, wird der Verein vermutlich etwas unternehmen müssen. Vielleicht geht dann ein Ruck durchs Team. Im Abstiegskampf ist es eben normal, dass der Trainer irgendwann gewechselt wird.“ Davon will Wiesflecks Obmann Horst Gamauf nichts wissen, aber: „Wir sind unter Zugzwang und müssen punkten. Die hinteren Mannschaften nähern sich.“

Warum Wiesfleck nach einer soliden Halbserie im Herbst nicht mehr richtig in Schwung kommt? Fuchs: „Fehlendes Selbstvertrauen und jeder Fehler wird sofort bestraft. Die Körpersprache sagt oft sehr viel. Bei jeder misslungenen Aktion hängen die Köpfe nach unten.“ Dem pflichtet Gamauf bei: „Natürlich ist es so und jedes Gegentor nagt am Selbstvertrauen. Das ist verständlich. Jetzt brauchen wir ein Rezept, um das zu ändern.“

Der Trainer will den Spielern wieder die Freude am Fußball vermitteln: „Sie sollen wieder Spaß daran haben und die schlechten Gedanken aus ihren Köpfen bringen.“ Der Steirer würde am liebsten weiterarbeiten: „Der Vorstand ist perfekt und es gibt sehr viele Leute, die sich für den Verein zerreißen. Auch die Spieler sind charakterlich super. Wir müssen auf jeden Fall punkten.“ Zwei Spiele, vier Punkte – so lautet daher die Zielsetzung.