Erstellt am 27. April 2011, 00:00

Training in den Wäldern. ORIENTIERUNGSLAUF / Gernot Kerschbaumer nahm mit den Teamkollegen an einem Trainingslager in Ungarn teil.

Trainierten in Ungarn. Die HSV-Pinkafeld-Athleten Martin Binder, Gernot Kerschbaumer, Helmut Gremmel, Patrizia Stögerer, Markus Lang (hinten v.l.) und Richard Gremmel (vorne).ZVG  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

Der österreichische Orientierungslauf-Nationalkader fand sich vorige Woche zu einem gemeinsamen Trainingslager in den ungarischen Vertes-Hügeln, westlich von Budapest, ein. Sie nützten die Osterferien für einen weiteren Orientierungslauf-Technikblock.

Sowohl geistige als auch  körperliche Anstrengung

Begonnen hat der Kurs aber noch in Wien mit einem 3.000 beziehungsweise 5.000-Meter-Laufbahntest, um die läuferischen Fähigkeiten der Athleten zu testen. In Ungarn angekommen, wickelten Jugend-, Junioren- und Elitekader zahlreiche Trainings in den Wäldern rund um Gánt ab. Das Gelände in den Vertes-Hügeln zeichnet sich vor allem durch sehr steile Gräben aus, die immer wieder von Steinen und Felsabbrüchen gesäumt werden. Somit war für volle, geistige und körperliche Anstrengung gesorgt. Vom Burgenland waren Richard Gremmel (Jugendkader) sowie Martin Binder, Helmut Gremmel, Gernot Kerschbaumer, Markus Lang und Patrizia Stögerer (alle HSV Pinkafeld) im Elitekader mit dabei. „Wir fanden gute Trainingsbedingungen bei hervorragendem Wetter auf guten Orientierungslauf-Routen vor. Die unzähligen steilen Gräben sorgten dafür, dass alle ziemlich ermüdet die Heimreise antraten“, resümierte Gernot Kerschbaumer. Bereits wenige Tage nach dem Ungarnaufenthalt ging es für die meisten von Burgenlands Orientierungslauf-Aushängeschildern weiter nach Schweden zu Trainings und Wettkämpfen.

Unter anderen stehen schwedische Cupläufe und Schwedens größter Staffelbewerb mit Tausenden Startern, die „Tiomila“, auf dem Programm.