Erstellt am 22. Dezember 2010, 00:00

Transfer-Hektik im Advent. TRANSFERMARKT / Kurz vor Weihnachten wurden im Fußball-Unterhaus einige Spielerwechsel fixiert, andere interessante Transfers sind derzeit noch in Schwebe.

Immer Vollgas. Andreas Schweighofer (l.) entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem Führungsspieler in Litzelsdorf. D. FENZ  |  NOEN
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VON PATRICK BAUER UND MARKUS GYAKY

2. LIGA SÜD

Markt Allhau gibt nach Trainer und Tormann Behaja Fejzic den zweiten Transfer bekannt. Wie die BVZ berichtete, wird Damir Muminovics die Mannschaft verstärken. Allhaus Sektionsleiter Ewald Musser: „Wir erhoffen uns, dass er unsere Abwehr, gemeinsam mit seinem Schwager Fejzic, stabilisieren kann. Wir dürfen nicht so viele Gegentore bekommen. Die ersten fünf Runden müssen wir top da sein, denn da spielen wir gegen unmittelbare Konkurrenten.“ Einer von diesen, Kemeten, verpflichtete einen jungen, talentierten Kicker: Aus Litzelsdorf kommt Andreas Schweighofer zur Sommer-Elf. Die Erwartungen an Schweighofer definiert Sektionsleiter Harald Rosner so: „Er passt gut ins Team und ist ein junger Spieler   – ein Transfer für unsere Außenbahn, um mehr Varianten zu haben.“

Der SV Kukmirn verliert mit Martin Knarr seinen zweiten Tormann an Güssing. Der Sportliche Leiter Kurt Krautsack meint zur BVZ: „Wir werden versuchen einen jungen Tormann aus der Umgebung zu verpflichten.“ Auch Rechnitz vermeldet den ersten Abgang: Legionär Verenc Szuh wechselt ins Mittelburgenland nach Unterfrauenhaid in die 2. Liga Mitte. Ob ein Ersatz kommen wird, steht noch nicht fest. Pressesprecher Michael Riedler: „Wenn sich etwas ergibt, werden wir darüber nachdenken. Aber es ist kein Muss.“

1. KLASSE A SÜD

In Rotenturm wurden drei neue Spieler präsentiert. Patrick Friedel kommt als Tormann, er ist einigen aus seiner Zeit in Buchschachen oder Wiesfleck bekannt. Stürmer Christian Schepp, der Dario Soltic ersetzen soll, spielte zuletzt bei den Amateuren von St. Andrä in der Kärntner Landesliga. „Er soll laut seinen Trainern ein junges Talent sein, das in dieser Klasse brillieren müsste“, sagt Sektionsleiter Roman Takacs. Mit Gabor Dallos kommt noch ein Spieler aus Sopron, „ein typischer Sechser, kann aber auch am Flügel eingesetzt werden“, sagt Takacs. „Wir haben aber noch zwei Spieler in Aussicht: einen Tormann und einen ungarischen Legionär.“ Namen wollte Takacs noch keine nennen. Nur soviel war dem Funktionär zu entlocken: Der Ungar spielt zurzeit in der zweiten ungarischen Bundesliga. „Wir wollen die Neuen im Frühjahr integrieren, um dann im Sommer eine schlagkräftige Truppe am Platz zu haben. Sollte es notwendig sein, tauschen wir auch im Sommer ein, zwei Spieler aus“, erklärt Takacs.

Auch Goberling holte eine Verstärkung an Bord, Johannes Pavel. Der 35-Jährige war bisher im mittleren Burgenland aktiv. Sektionsleiter Rainer Hotwagner über die Erwartungen: „Er soll den Libero spielen,damit unsere Abwehr kompakter wird.“

Herbstmeister Welgersdorf hat eher zufällig einen Spieler ins Auge gefasst. Der Buchschachener Bernd Arthofer, Bruder des Flügelflitzers Manuel, half beim Hallenturnier in Güssing als Gastspieler aus und hat gut gefallen. Beide Brüder spielten früher bei Buchschachen, nun soll auch Bernd, der als defensiver Mittelfeldspieler agieren soll, in Welgersdorf angemeldet werden. In Unterschützen steht man vor einer Rochade. „Einer unserer Verteidiger geht höchstwahrscheinlich nach Irland studieren. Dafür haben wir einen Vorarlberger Landesligaspieler im Visier. Er studiert in Wien und trainierte schon einige Male bei uns. Ihm taugt es offenbar, fix wird es aber erst in den kommenden Tagen“, lässt Unterschützens Obmann Werner Kirnbauer wissen.

In Hannersdorf sollen zwei Spieler ante portas stehen. Trainer Gerald Zartler dazu: „Einer wäre mein Wunschspieler. Ob er kommt, ist noch offen.“ Fraglich ist auch, ob Zartler überhaupt Trainer bleibt. „Auf der Weihnachtsfeier sind wir uns inhaltlich näher gekommen. Möglich, dass ich noch im Frühjahr weiter mache, obwohl es bei mir beruflich sehr eng werden dürfte.“

Eine Transferbombe könnte in Riedlingsdorf detonieren. Der Landesligaspieler Zsolt Banfalvi (Horitschon), der Bruder von Kohfidischs Attila Banfalvi, steht in Verhandlungen mit Riedlingsdorf. „Er ist noch auf Urlaub, aber in den nächsten Tagen soll es Klarheit geben. Er wäre sicher eine Bereicherung für uns“, meint Obmann Adolf Rehberger. „Er wäre die Stütze im Abwehrzentrum, die wir suchen“, ergänzt Pressesprecher Rainer Lang. Einfädler des möglichen Transfers ist Ex-Trainer Ludwig Tuba, der Zsolt aus der gemeinsamen Zeit in Stinatz kennt.

2. KLASSE A SÜD

Nicht einig wurden sich Neuhodis-Stürmer Roland Török und Hochart. „Wir versuchen es bis Sommer weiter mit unseren beiden Legionären Krisztian Kalmar und Adam Horvath“, meint Obmann Dieter Höfler. Ob Török weiter in Neuhodis spielen wird, ist ungewiss. Zumindest sagt Obmann Christian Schwarzmayer: „Er bleibt bei uns.“ Hochart bastelt unterdessen weiter an seiner Mannschaft. Mit zwei Spielern aus Pinggau soll man schon sehr weit sein.