Erstellt am 05. August 2015, 07:06

von Patrick Bauer

Und das Lafnitztal erwacht zum Leben. Mit dem großen Derby zwischen Rudersdorf und Deutsch Kaltenbrunn startet die neue Spielzeit so richtig durch.

Aufpassen angesagt. Auf Kaltenbrunns Jürgen Schabhüttl (r.) und seine Defensivkollegen wird am Samstagnachmittag einiges an Arbeit zukommen, denn vor allem Stefan Deutsch (l.) nötigt der Sitzwohl-Elf Respekt ab. Foto: P. Bauer  |  NOEN, Bauer
RUDERSDORF - DEUTSCH KALTENBRUNN, SAMSTAG, 17 UHR. Es ist wieder so weit: Eines der Saisonhighlights der 2. Liga steht an, denn das traditionsreiche Nachbarschaftstreffen zwischen dem USV Rudersdorf und dem SV Deutsch Kaltenbrunn geht am kommenden Samstag in seine nächste Runde.

„Sie haben schon angeschrieben, wir nicht“

Dabei treffen unterschiedliche Gefühlswelten aufeinander, denn während man in Kaltenbrunn mit dem 0:0 gegen Kohfidisch zum Start durchaus leben konnte, haderte man in Rudersdorf mit dem 2:3 in Markt Allhau.

„Sie haben schon angeschrieben, wir nicht“, erklärte der Sportliche Leiter Klaus Pumm, um anzufügen: „Sie gehen als Favorit ins Derby.“ Dabei beobachtete der Verantwortliche den Nachbarn beim 0:0 gegen Kohfidisch. Seine Eindrücke: „Die sind nicht schlecht und es wird eine harte Partie für uns.“

Ähnliche Töne hört man auch beim Kontrahenten, auch wenn Trainer Martin Sitzwohl vor allem vor einem Kicker warnt: Stefan Deutsch. „Er ist das um und auf, gemeinsam mit Kevin Pfeifer. Sie sind über die Sommerpause wohl noch stärker geworden, aber wir wissen schon auch, wo wir ihnen wehtun können und in einem Derby ist sowieso immer alles möglich“, so Coach Sitzwohl.

Aktuelle Infos: Bei den Hausherren war Dorian Zoccali zu Redaktionsschluss noch angeschlagen, während man in Kaltenbrunn auf eine Rückkehr von Jochen Hafner hoffte. Sicher zurück in den Kader kehrt Außenbahnspieler Sascha Stranzl, der gegen Kohfidisch noch auf Urlaub weilte.