Erstellt am 29. Juni 2011, 00:00

Und wieder Meister!. LANDESLIGA HERREN A / Die Oberwarter Herren verteidigten am Wochenende gegen den UTC Neudörfl ihren Titel – 7:2.

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VON DANIEL FENZ

Vor 100 Zusehern auf eigener Anlage kam es bereits im Duell der beiden Nummern eins zu einer Vorentscheidung. Ladi Svarc rang den spanischen Legionär, Luis Escuerdo Soler, nach einem packenden ersten Satz nieder. „Im wichtigsten Match habe ich meine beste Leistung gebracht. Entscheidend war der erste Satz, den ich aufgrund der besseren Nerven gewann“, erzählte Ladi Svarc. Im Duell Nummer zwei hatte Wolfgang Schranz mit Christoph Niedhart zunächst größere Probleme als erwartet, gewann aber schlussendlich.

Auf Oberwart warten im  Play-off starke Gegner„Wichtig ist, dass wir gewonnen haben. Ich wäre bereit für Aufstiegsspiele in die Staatsliga.“ Eine spielerisch überzeugende Leistung brachte Christopher Prutsch, der den starken deutschen US-College-Spieler Moritz Starke besiegte.„Ich war in jedem Satz mit einem Break hinten, konnte mich in den entscheidenden Phasen aber immer auf meinen Aufschlag verlassen. Das war eine enge Angelegenheit.“Wieder einmal konnte man sich auf die Oberwarter Routiniers Radovan Kuchynka und Clemens Weinhandl verlassen, die jeweils gegen zwei junge Profispieler antraten. Kuchynka gewann nach fast vier Stunden in einem hochklassigen Match gegen Sebastian Beutel. Clemens Weinhandl machte mit Patrick Striessnig kurzen Prozess und gab sich sehr zufrieden: „Das war mein bestes Match in diesem Jahr. Schade, dass die Mannschaftsmeisterschaft jetzt schon aus ist.“Als vermeintlicher Außenseiter war Björn Eichinger in sein Match gegen Michael Pruschak gestartet. Eichinger spielte groß auf und ließ dem Neudörfler keine Chance. „Ich denke, ich habe meine Aufstellung mehr als nur gerechtfertigt.“ Nach dem 6:0 nach den Einzelspielen waren die Doppelspiele bedeutungslos und wurden nicht mehr zu Ende gespielt. Der offizielle Endstand lautete damit 7:2. „Wir sind sehr froh, dass wir unserer Favoritenrolle gerecht wurden und dass so viele Zuschauer den Weg auf unsere Anlage fanden. Ob wir im Herbst die Aufstiegsspiele bestreiten werden, ist noch nicht fix. Finanziell wäre wieder ein Kraftakt notwendig“, so Kojnek, der weiter ausführt: „Mögliche Gegner wie Klosterneuburg haben ein Vielfaches unseres Budgets und auf Dauer ist Idealismus nicht genug. Eine Entscheidung werden wir in einem Monat fällen. Die Mannschaft in dieser Konstellation und Form hätte heuer in der Staatsliga sicher eine gute Figur gemacht.“