Erstellt am 26. Oktober 2011, 00:00

Unmut über Leistung des Linienrichters. AUSWÄRTSPLEITE / Claus Wisak war der umstrittene Mann bei der 0:1-Pleite von Stinatz in Marz.

Auch kein Angreifer. Gegen Marz versuchte sich wieder Dominik Unger als Solospitze. „Es steht kein gelernter Stürmer im Kader. Wir haben schon sechs Stürmer in diesem Jahr versucht. Diese Spieler haben ihre Stärken aber im Mittelfeld“, meint Trainer Norbert Barisits. BAUER  |  NOEN
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„Der Schiedsrichter war in der Schlussphase nicht mehr Herr Boskovski, sondern Claus Wisak“, sagte Stinatz‘ Trainer Norbert Barisits. Zwei reguläre Treffer wurden den Gästen aberkannt. Dabei war es in dieser Saison nicht das erste Mal, dass Wisak für Draßburg ein Gegentor nicht anerkannte. Barisits weiter: „Auch bei Marz gegen Baumgarten hat er Baumgarten zwei Tore nicht gegeben.“ Manager Andreas Stipsits meint: „Wir haben Funktionäre von anderen Burgenlandligisten als Zeugen, aber was bringt es? Nur irgendwann ist auch Schluss mit lustig. Es werden in letzter Zeit unverständliche Entscheidungen gegen uns getroffen. Das zieht sich durch die letzten Wochen.“

Neben den Ärger über die Unparteiischen ist auch die vorhandene Offensivschwäche weiter ein Gesprächsthema in Stinatz. Eines, dass in naher Zukunft gelöst werden könnte. Ein kroatischer Stürmer trainierte vorige Woche mit, diese Woche sollen zwei weitere folgen. Barisits war vom ersten Gast beeindruckt: „Er hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen.“ Auch Manager Stipsits schlägt in die gleiche Kerbe: „Der erste Gast war sehr positiv zu bewerten.“ Ob es zwingend ein ausländischer Stürmer wird, ist noch nicht ganz geklärt. Es steht im Raum, aber, „wir führen auch mit einheimischen Spielern Gespräche. Zwei, drei neue Spieler werden wir dazu holen“, sagt Stipsits. Ein neuer Stürmer ist Pflicht, auch für Trainer Barisits: „Wir müssen etwas machen. Das erwarten alle.“