Erstellt am 20. März 2013, 00:00

„Unser Ziel ist Platz zwei bis fünf“. Trainerwechsel / Am Freitagvormittag bestellte der ASKÖ Stinatz Robert Wiedner als neuen Cheftrainer. Am Samstag siegte er.

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Von Patrick Bauer

Nur knapp zwei Monate durfte Robert Glavina, der auf Norbert Barisits folgte, beim ASKÖ Stinatz arbeiten. Am vergangenen Freitag folgte die schnelle Trennung.

Die Gründe für den Wechsel erläutert Manager Andreas Stipsits so: „Die sprachliche Barriere war zu groß. Glavina konnte es nicht wirklich rüberbringen, was er wollte und so wurde es schwer. Zudem war die Entfernung von seinem Wohnort in Kroatien ein Wahnsinn. Das hatte nichts mit dem 0:3 in Baumgarten der Vorwoche zu tun.“

Stipsits spricht von  „Aufbruchsstimmung“

Der neue Trainer heißt Robert Wiedner und ist der Mann, der zuletzt in Ortmann auf der Trainerbank saß und auch in Scheiblingkirchen als Individualtrainer arbeitete. Wiedner feierte mit dem 2:0 über Margarethen einen Einstand nach Maß. Die Erwartungen an den 35-Jährigen sind hoch. Manager Stipsits: „Ich glaube, dass er sehr gut mit Spielern umgehen kann. Es hatte etwas von Aufbruchstimmung am Samstag.“

Der neue Chef hat hohe Ziele. Neuberg sei zwar zu weit weg, aber danach sei alles möglich. Robert Wiedner: „Wir haben jetzt unsere Ziele so gesteckt, dass wir einen Platz zwischen zwei und fünf erreichen wollen. Das ist erreichbar und diese Qualität haben wir.“ Zufällig beobachtete Wiedner seine neue Elf in Baumgarten. Eine Woche später saß er selbst auf der Stinatzer-Bank. „Sie haben mich vor mehr als einer Woche kontaktiert und da wurden die wesentlichen Parameter besprochen. Letzten Freitag wurde es fixiert“, sagte Wiedner, der den Weg mit jungen Leuten weiter forcieren will.

Neuer Chef. Manager Andreas Stipsits (r.) und Co-Trainer Hannes Thier (l.) mit dem neuen Trainer Robert Wiedner.Patrick Bauer