Erstellt am 24. August 2011, 00:00

Veilchen für die Grünen. TIPP3 BUNDESLIGA / Thomas Schrammel und Christopher Trimmel gingen mit Rapid im Derby gegen die Austria sang- und klanglos unter.

VON PHILIPP FRANK

Knapp 32.000 Fans kamen am Sonntag ins Ernst Happel-Stadion zum 298. Wiener Derby. Zwei Burgenländer waren dabei auf dem Spielfeld mit von der Partie. Der Mannersdorfer Christopher Trimmel und der Kittseer Thomas Schrammel mussten jedoch mit dem SK Rapid Wien neunzig harte Minuten überstehen. Denn neben der bitteren 0:3-Schlappe gegen die Austria kam auch von den Rängen nur wenig Unterstützung. Die Hardcore-Fans verweigern bekanntlich immer noch ihren Support. Trimmel ist trotzdem zuversichtlich: „Die Stimmung in der Mannschaft unter Trainer Peter Schöttel ist sehr gut. Natürlich wäre es toll, wenn man vor ausverkauftem Haus noch die Fans im Rücken hätte. Es gibt Probleme, die der Verein hoffentlich bald lösen kann, aber wir Spieler mischen uns nicht ein. Zurzeit ist es irgendwie ein komisches Gefühl.“

Frustbewältigung  auf dem Golfplatz

 

Der Mannersdorfer wurde im Derby in der 70. Minute eingewechselt, konnte aber auch keine Akzente mehr setzen: „Beim Stand von 0:3 war die Partie schon gelaufen. Natürlich wünscht sich das gegen die Austria kein Fußballer. Aber ich habe bislang alle Spiele – bis auf das Austria-Match – von Beginn an absolviert.“ Zudem bestätigte Schöttel, dass das Trainerteam zufrieden ist, „aber noch mehr geht“.

Thomas Schrammel versuchte die Derby-Pleite am Tag danach übrigens auf dem Golfplatz zu verarbeiten. Wie sah er die Partie? „Wenn wir am Anfang unsere Chancen verwertet hätten, dann wäre die Partie wohl anders verlaufen. Solche Gegentore dürfen wir aber auch nicht kassieren, obwohl sie schön herausgespielt waren“, so Schrammel.