Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Verein droht Auflösung, 22 Kinder vor Wechsel. KNALLEFFEKT / Dem UFC Unterwart droht die Auflösung. Der Nachwuchs könnte in Oberwart oder Rotenturm landen.

VON DANIEL FENZ

Seit Wochen wird hinter vorgehaltener Hand gemunkelt, dass es den UFC Unterwart bald nicht mehr geben werde. Bestätigen will dies niemand. Nun ist aber fix, dass sich im Nachwuchsbereich Neuerungen auftun. Ab der kommenden Saison soll es nämlich in Unterwart keinen Nachwuchsbetrieb mehr geben. Für die 22 Kids bedeutet das aber zum Glück nicht das Ende des Kickens, sie werden aber den Verein wechseln müssen. In den vergangenen Wochen wurden bereits mit den Klubs aus Rotenturm und Oberwart Gespräche geführt – die sich noch intensivieren werden –, was mit den Kindern passieren soll.

Unterwarts Nachwuchsleiter Thomas Szabo bestätigt im Gespräch mit der BVZ die Vorhaben des Vereins: „Derzeit laufen einige Gespräche bezüglich der Nachwuchsmannschaften. Eine Entscheidung soll in den kommenden Wochen fallen. Auch wenn der Verein bestehen bleibt und sich nicht auflöst, sind 22 Nachwuchskicker von den Neuerungen betroffen. Wir möchten, dass diese Jugendlichen in Rotenturm oder Oberwart spielen.“

Beide Vereine würden die Kinder sofort aufnehmen. „Wir haben Unterwart das Angebot übermittelt, dass wir alle Kinder übernehmen. Von unserer Seite wäre es kein Problem. Wenn sie wollen, können alle Kinder nach Oberwart kommen“, sagte Oberwarts Nachwuchsleiter Gerhard Schön.

Oberwart in der U16  ersatzgeschwächt

Ohne Zweifel würde sich der SV Oberwart über neue Nachwuchskicker freuen, denn zwar ist der SVO in allen Nachwuchsklassen grundsätzlich gut vertreten, in letzter Zeit scheiterte es aber immer öfter an Ersatzspielern – vor allem in der U16- Mannschaft – die in der Leistungsliga B spielt. Im Duell gegen die Spielgemeinschaft 2005 gab es lediglich einen Ersatzspieler auf der Bank der Oberwarter.

„Eine Ausnahme, denn einige Spieler waren verletzt und ein paar waren nicht da. Wir haben keinen Spielermangel und können in der U16 auf 35 Jugendliche zurückgreifen“, kommentiert Schön, der sich insgesamt mit der Nachwuchsarbeit zufrieden zeigt, die Situation.

In der kommenden Saison soll es in der U16 trotzdem nicht mehr zu solchen „Ausnahmen“ kommen. Die Spielgemeinschaft mit der Burgenlandtherme bleibt aufrecht. „Jeder Verein wird mit einer eigenen Mannschaft in die Meisterschaft starten, somit können wir dann in der Leistungsliga eine starke Mannschaft bilden“, meint der Nachwuchsleiter abschließend.