Erstellt am 20. März 2013, 00:00

Viele Teams zittern. 1. Klasse Süd / Der Abstiegskampf nimmt mehr und mehr an Fahrt auf. Vor allem Mischendorf steht gehörig unter Zugzwang.

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Von Daniel Fenz

Die Tabellensituation macht es möglich. Mit einem Sieg befindet man sich im Mittelfeld, nach einer Niederlage kann jeder Verein aus dem Mittelfeld innerhalb einer Woche in den Abstiegskampf hineinrutschen. Trainer Didi Steurer aus Rotenturm bringt es auf den Punkt. „Ich gehe davon aus, dass wir 40 Punkte benötigen. Die werden für die meisten Vereine – und auch für uns – nötig sein, um in der Klasse zu bleiben.“

Brunner: „Wussten, es wird nicht einfach“ 

Mischendorf verabsäumte es in den ersten beiden Runden, den Anschluss zu schaffen. Dazu kommt auch noch, dass Andreas Lipa aufgrund der Gelb-Roten Karte im kommenden Spiel gegen St. Martin an der Raab fehlen wird. Für Obmann Andreas Brunner jedoch kein Grund zur Sorge: „Der Ausfall schmerzt, dafür bekommen jetzt andere Spieler die Chance, ihre Stärken zu zeigen“, meint Brunner. Der Obmann sagt: „Wir spielen in St. Martin an der Raab. Jedes Auswärtsspiel ist schwierig. Wir wussten, dass es nicht einfach wird. Der Kampf gegen den Abstieg und die rote Laterne geht weiter.“

Oberwarts 1b und Coach Walter Pongracz nehmen die Situation gelassen. „Im Spiel gegen Rotenturm werden die Karten neu gemischt. Wir können auf dem großen Feld sicher unsere Passstärke ausspielen und werden Räume bekommen. Das Minimum gegen Rotenturm ist ein Punkt, ein Dreier in unserer Lage wäre super. Wir befinden uns mitten im Abstiegskampf. Daher müssen wir gegen die unmittelbaren Gegner punkten.“

Ernst Bürger, Trainer des SC Bad Tatzmannsdorf: „Christoph Rehling und Mate Lang sind in der kommenden Partie gegen Goberling gesperrt. Für uns wird es immer schwieriger, da uns die Spieler schön langsam ausgehen.“

Team muss sich steigern. Oberwarts 1b (l., Andreas Jiboc) hofft auf drei Punkte gegen die unmittelbaren Gegner, sonst wird es schwierig, sich in der 1. Klasse Süd zu halten.

D. Fenz