Erstellt am 27. Oktober 2010, 00:00

Vier Wochen Pause nötig.

SNOWBOARD /  Die Snowboarderin Carmen Korpitsch stürzte beim ersten Schneetraining am Hintertuxer Gletscher schwer.

 |  NOEN
VON DANIEL FENZ

Vorige Woche absolvierte die Mogersdorferin Carmen Korpitsch (Red Hot Chilli Güssing) ihr erstes Schneetraining mit ihrem neuen Team im ÖSV-Nachwuchskader (Österreichischer Skiverband).

Zuerst tastete sich das Team drei Tage lang wieder an den Schnee heran. Dann stand unter anderem „Kicker-Springen“ auf dem Programm. Die Südburgenländerin Korpitsch meisterte die ersten drei Sprünge souverän, doch beim vierten Versuch ging in der Flugphase etwas schief.

Korpitsch krachte hart in die Ladezone und blieb liegen. Nach einem Erstcheck durch ÖSV-Trainer Steffek alarmierte dieser den Helikopter. Im Krankenhaus in Schwarz (Tirol) wurden eine mittelschwere Gehirnerschütterung sowie starke Prellungen an Schulter und Hüfte festgestellt.

Korpitsch: „Freue mich  schon auf mein Comeback“ 
Die Snowboardcrosserin musste zwei Tage unter ärztlicher Beobachtung im Spital verbringen, ehe sie die Heimreise antreten konnte. „Nach einem ersten Schock sind wir alle froh, dass Carmen Korpitsch den Sturz relativ glimpflich überstanden hat“, berichtete Snowboardreferent Christoph Kuh, der entsprechend erleichtert darüber war, dass Korpitsch nicht mehr passiert war.

„Sie wird vier Wochen außer Gefecht sein, bis sie wieder ins Training einsteigen kann“, führte Christoph Kuh abschließend aus. Die Athletin ist bereits wieder guter Dinge. Denn, obwohl der Kopf noch anständig brummt, gibt sich die Sportlerin für die kommenden Bewerbe sehr zuversichtlich. „Ich freue mich schon auf mein Comeback und bin schon wieder heiß darauf, viele Rennen zu absolvieren und gute Plätze zu erringen“, gibt sich Carmen Korpitsch, die schon bald wieder zum ÖSV-Team stoßen möchte, stark motiviert und voller Zuversicht.