Erstellt am 23. April 2014, 09:46

von Patrick Bauer

Vlaskalic gegen die „Kopfblockade“. Neuer Trainer / Vladimir Vlaskalic übernimmt zum zweiten Mal den Güssinger Sportverein. Eine Herkulesaufgabe für den Slowenen.

Retter? Vladimir Vlaskalic soll den Güssinger Sportverein vor dem Abstieg in die 2. Liga Süd bewahren. Ein schweres Unterfangen für den Slowenen. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Noch in der vergangenen Woche trennten sich die Wege von Thomas Hergovits, der erst in der Winterpause installiert wurde und dem Güssinger Sportverein. Die letzten Vorstellungen der Güssinger-Kicker veranlassten sowohl den Ex-Coach als auch den Vorstand sich zu trennen.

Der letzte Strohhalm heißt Vlad Vlaskalic

„Es ist dann alles sehr, sehr schnell gegangen“, erklärt Obmann Martin Muik und fügt an: „Wir hatten mit Thomas noch ein Gespräch und haben uns dann entschieden, einen Wechsel vorzunehmen.“

Es ist der wohl letzte Strohhalm, an den sich der GSV in Hinblick Klassenerhalt in der BVZ Burgenlandliga klammert. Der neue Trainer heißt unterdessen Vladimir Vlaskalic, der den Klub schon im Zeitraum zwischen 2009 bis 2011 betreute.

Der gebürtige Slowene arbeitet schon viele Jahre in Österreich und gilt laut Muik als „Respektsperson“. Warum man sich für den Slowenen entschied, erklärt der Obmann: „Vladimir hat große Erfahrung, strahlt Ruhe aus und kennt einen Großteil des Kaders.“

Coach Vlaskalic: „Ich denke immer positiv“

Das Debüt von Vlaskalic beim 2:4 gegen St. Georgen ging aber in die Hose. Trainereffekt war, auch aufgrund der Personalsituation, kaum vorhanden. Es wartet sehr viel Arbeit. Das weiß auch Vlaskalic: „Wir müssen im taktischen Bereich einiges machen und auch im Konditionellen besteht etwas Handlungsbedarf.“

Noch vor dem Derby gegen Pinkafeld will der neue Cheftrainer die Hebel ansetzen. „Ich denke immer positiv, auch nach dem 2:4. Wir müssen jetzt den Kopf hochnehmen und das Positive aus dem ersten Spiel mitnehmen.“