Erstellt am 31. August 2011, 00:00

Was bleibt, ist ein positiver Zugang. TIPP3 BUNDESLIGA / Mattersburg kommt nicht vom Ende der Tabelle weg – Trainer Franz Lederer ist aber optimistisch.

Mattersburg-Cheftrainer Franz Lederer gibt sich betont zuversichtlich.FRANZ BALDAUF  |  NOEN
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VON BERNHARD FENZ

Ein 2:2 in Graz gegen Meister Sturm und ein 0:0 in Salzburg beim Vizemeister gaben nach der Saisonauftaktniederlage gegen Wiener Neustadt Hoffnung auf mehr. Drei Meisterschaftsspiele später ist die Situation des SVM trist. Die Burgenländer stehen am Ende der Tabelle. Nach dem 1:2 bei der Admira und dem 2:3 daheim gegen Ried kamen die Burgenländer auch am Samstag gegen Innsbruck (da war der erste Heimsieg eingeplant) nicht über ein 1:1 hinaus.

Nach wie vor ist Mattersburg also sieglos, der Unmut der Zuschauer steigt. Einer, der sich die Zuversicht nicht nehmen lässt, ist Cheftrainer Franz Lederer. Seine klare Ansage: „Nach den Spielen in Graz und Salzburg sind wir in etwas geschlittert, wo wir Pech hatten – und dann haben wir auch noch ungeschickt agiert. Das sind dann Teilchen, die sich zu einem Ganzen zusammenfügen. Aber solche Phasen haben alle Klubs im Lauf einer Saison. Wir haben diese Phase erlebt und nun hinter uns gebracht, das muss unser Zugang sein.“

Am Potenzial, das steht für Lederer fest, scheitert es nicht. Es fehle eben ein Erfolgserlebnis, um das Werk’l wieder ins Rollen zu bringen. „Mit ein paar zusätzlichen Punkten geht dir einfach mehr von der Hand, das sieht man ja jetzt auch bei der Admira.“

Ilco Naumoski soll für die  spielerische Linie sorgen

Fehlende Punkte hier, fehlendes spielerisches Moment da: Bis auf den Kampfgeist und das Bemühen („Das kann man ihnen doch nicht absprechen – man weiß, wie es ist, wenn es nicht rund läuft und man etwas besonders gut machen will“) steht Franz Lederers Elf derzeit auf wackligen Beinen. Hier sieht der Coach im zuletzt gesperrten Ilco Naumoski eine Personalaktie, um Besserung zu erzielen: „Er verfügt über die Qualität, in spielerischer Hinsicht etwas zu bewirken.“

Die nächsten Gelegenheiten für den ersten dreifachen Punktezuwachs bieten sich übrigens nach der Länderspielpause gegen die Wiener Großklubs Rapid und Austria. Am Samstag (16 Uhr) testet der SVM in Draßburg gegen Haladas Szombathely.