Erstellt am 15. Februar 2012, 00:00

„Was für ein Erlebnis“. SNOWBOARD / Die Sulzerin Julia Dujmovits blickt auf ein tolles Snowboard-Festival im japanischen Hiroshima zurück.

VON DANIEL FENZ

Burgenlands Snowboard-Queen – die Sulzerin Julia Dujmovits – durfte am Sonntag beim „World Snowboard Festival“ in Hiroshima (Japan) teilnehmen. Letztlich erreichte sie Platz drei, entsprechend groß war die Freude: „Was für ein Event und ein Erlebnis.“

Den Sieg holte sich Teamkollegin Marion Kreiner vor der Weltcup-Leaderin Patrizia Kummer aus der Schweiz.

Gastgeberin Tomoka Takeuchi belegte Platz vier. Die japanischen Fans und nationalen Medien feierten die weltbesten Snowboarder beim Festival in Hiroshima (die besten Acht im Weltcup wurden zu diesem Event eingeladen) wie Superstars. „Bereits der Empfang am Flughafen war herzlich.“

Julia Dujmovits liebt das  heilige Land in Japan sehr

Die Südburgenländerin ist ein großer Japan-Fan. Sie liebt nicht nur Land, Leute, Kultur, sondern mag auch die japanischen Berge.

„Das Gebiet rund um Yawata Highland ist lässig. Cool wäre es, wenn wir hier auch mal Weltcup-Rennen fahren könnten.“ Und genau das ist das Ziel von Tomoka Takeuchi – Japans bester Snowboarderin (sie liegt aktuell auf Rang neun im Gesamtweltcup). „Snowboarden ist in Japan sehr populär. Für die Menschen in Hiroshima ist es etwas ganz Besonderes, die weltbesten Boarder hautnah erleben zu können“, erklärte Takeuchi.

Auch wenn Julia Dujmovits gerne einige Tage länger geblieben wäre – „Ich kann schon perfekt mit Stäbchen essen und habe mir sogar welche selber geschnitzt“ – ging es am Montag zurück nach Österreich.

Der Aufenthalt in der Heimat dauert nur kurz. Denn am Freitag geht ihr Flug nach Quebec (Kanada). Dort findet am 22. Februar in Stoneham der nächste Weltcup-Riesentorlauf statt.

TOP-THEMA