Erstellt am 02. Februar 2011, 00:00

Weinhandl enttrohnt. TENNIS / Der Oberwarter Clemens Weinhandl konnte seinen Hallen-Landesmeistertitel nicht verteidigen.

Heuer nicht bei den Siegern dabei. Während Günter Kurz (l.) den Siegern gratulierte, schied Clemens Weinhandl schon vor dem Finale bei der Hallenlandesmeisterschaft aus.DIDI HEGER  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

Am Wochenende fanden in Oberpullendorf die heurigen Hallenlandesmeisterschaften der Allgemeinen Klasse statt. In der ersten Runde zeigten einige Südburgenländer noch richtig auf. Der Neo-Oberwarter Björn Eichinger bezwang den als Nummer sechs gesetzten Alexander Schuster (St. Margarethen). Danach folgte Markus Pingitzer, ehe er im Viertelfinale seinem Klubkollegen Clemens Weinhandl glatt in zwei Sätzen unterlag.

Philipp Schlaffer aus Moschendorf lieferte dem auf Nummer vier gesetzten Thomas Wagner in der zweiten Runde einen guten Kampf und musste sich erst nach zweieinhalb Stunden knapp geschlagen geben. Der Oberwarter Klaus Kojnek erreichte ebenso die zweite Runde. Der ab dieser Saison für Oberwart spielende Pinkafelder Uwe Hofstätter schaffte es erstmals ins Viertelfinale, wo er nur knapp unterlag. Von der Absage des an Nummer eins gesetzten Patrick Striessnig profitierte der für Stinatz spielende Philipp Kosits, der die Gunst der Stunde nutzte und ins Halbfinale einzog.

Clemens Weinhandl ging als fünffacher Titelverteidiger in die Meisterschaft. Nach einem Freilos und zwei klaren Zwei-Satz-Siegen unterlag er jedoch im Halbfinale nach rund drei Stunden dem Vorjahresfinalisten Rudolf Kurz mit 3:6, 7:6 und 4:6. „Enttäuscht bin ich deswegen, da ich so viele Chancen ausgelassen habe, ohne Selbstvertrauen war und deshalb schlecht gespielt habe“, erklärte der Oberwarter Weinhandl. Sein Gegner war um fast 20 Jahre jünger. „Grundsätzlich ist meine Form derzeit nicht optimal. Vielleicht geht es mir bei den kommenden Aufgaben (Anmerkung: Staatsmeisterschaft der Allgemeinen Klasse in Bad Waltersdorf und 35+ in Neudörfl) besser.“