Erstellt am 13. Juli 2011, 00:00

Weinhandl überragte. STADT OPERWART OPEN / Clemens Weinhandl sicherte sich beim Heimturnier vor Jungprofi Felix Schüller den Titel.

Gratulierten dem Sieger. Unter anderem freute sich Obmann Hans Hadek (r.) über den Erfolg von Oberwarts Clemens Weinhandl (3.v.l.).ZVG  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

Zum ersten Mal triumphierte mit Clemens Weinhandl ein Oberwarter beim Sportstadt Oberwart Open powered by Victoria Volksbanken. In einem 32er-Raster duellierten sich Spieler aus Wien, Niederösterreich, Steiermark und dem Burgenland. Unter einigen Profis und Staatsligaspielern verabschiedete sich der Oberwarter Simon Leitner nach guter Leistung in der ersten Runde.

Uwe Hofstädter gewann seine erste Runde gegen den Wiener Davis Alten mit 6:3 und 6:4, ehe er sich nach ausgezeichneter Leistung dem Amstettner Jungprofi und späteren Finalisten, Felix Schüller, mit 4:6 und 3:6 geschlagen geben musste. Ich war mit meiner Leistung trotzdem zufrieden.

Klaus Kojnek schaffte es bis ins Viertelfinale, wo er gegen die Nummer Zwei des Turniers, Andreas Kopp (Weiz), mit 4:6 und 4:6 das Nachsehen hatte. Ich habe das Mögliche für mich erreicht. Leider konnte ich bei meiner Niederlage einige Chancen nicht nutzen, sagte Klaus Kojnek. Clemens Weinhandl war als Nummer fünf gesetzt und erreichte mit sicheren Siegen gegen Christoph Winkler und Laurenz Stoisser zunächst das Viertelfinale. Dort schaltete er Mattäus Nguyen mit 6:2 und 7:5 aus. Im Halbfinale gab sich Clemens Weinhandl gegen Andreas Kopp keine Blöße und gewann sicher.

Vier meiner Gegner hätten  meine Söhne sein können

Im Finale wartete Jungprofi Felix Schüller. Er nahm im Halbfinale die Nummer eins des Turniers, Marius Pimishofer, aus dem Turnier. Nach überlegenem ersten Satz gewann Weinhandl nach Zittern mit 6:1 und 7:6 und blieb somit im gesamten Turnierverlauf ohne Satzverlust. Ich habe eineinhalb Sätze sehr gut gespielt, dann aber ein wenig Angst vorm Gewinnen bekommen. Ich freue mich, dass ich einmal mein Heimturnier gewonnen habe. Vier meiner fünf Gegner hätten meine Söhne sein können. Umso stolzer macht es mich, dass ich bei diesen Temperaturen die Jungen noch gebogen habe.

Turnierleiter Hans Hadek: Ich bedanke mich vor allem bei unserem Klaus Kojnek und den Sponsoren, die die Veranstaltung erst möglich gemacht haben.