Erstellt am 29. August 2012, 00:00

Weiter gut in Schuss. 2. LIGA SÜD / Neben dem SC Pinkafeld verzücken zurzeit Großpetersdorf und Deutsch Kaltenbrunn die 2. Liga Süd.

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VON PATRICK BAUER

Pinkafeld bleibt in der 2. Liga Süd weiter das Maß aller Dinge. Das 8:1 in Heiligenbrunn war beeindruckend. Die meisten Treffer hat man bis jetzt erzielt. Dafür aber nicht die wenigsten erhalten. Dies bleibt weiter dem SV Deutsch Kaltenbrunn vorbehalten. Nur einen Gegentreffer musste die Maier-Elf bis dato einstecken. Und dies war auch noch ein Eigentor von Patrick Fuchs.

„Die Truppe wird mir schon langsam unheimlich. Sie bieten Fußball, der alle in Kaltenbrunn begeistert. Es läuft jeder für jeden, und selbst Ausfälle von Stammspielern können wir kompensieren. Zurzeit greift ein Rädchen ins andere“, schwärmt Kaltenbrunns Kassier Herbert Hütter. Dieses Mal fehlte Kapitän Jürgen Hütter. Davor schon Andreas Pöttler. Kein Problem für den ausgeglichenen Kader den „Erfolgstrainer“ Christian Maier zur Verfügung hat. Dass diese Mannschaft nach Transfers wie die von Thomas Unger oder Mike Windisch vorne mitspielen wird, war vorauszusehen. Dass es aber so gut funktioniert, war auch den Verantwortlichen nicht klar. Die Mannschaft scheint sehr gut aufgestellt. Schon jetzt darf man sich auf die Spitzenspiele gegen Pinkafeld freuen.

Nicht vorauszusehen war der Erfolgslauf des SV Großpetersdorf. Trotz Niederlage in der Vorwoche rehabilitierte sich die Omischl-Truppe gegen Eberau. Es war auch Glück dabei, aber die kämpferische Einstellung musste zwangsläufig belohnt werden. „Unser Ziel bleibt weiter Punkte zu sammeln“, ändert Großpetersdorfs Obmann Harald Schneller seinen Kurs nicht, „wir wollen weiter junge Spieler integrieren“. Ob sich nach dem Trainerwechsel - Omischl folgte auf Poandl - viel veränderte beantwortete Schneller so: „Er geht den Weg von Poandl weiter. Klar ist, dass beide einen anderen Zugang zu Fußball haben. Omischl versteht es, aber die Mannschaft zu motivieren.“ Er profitiert auch von der guten Form einzelner Spieler, wie etwa Tormann Admir Halilovic, der seit längerem in toller Form agiert. Schneller lobt: „Seine Verpflichtung war ein Glücksgriff. Für seine 22 Jahre ist er sehr weit und schon ein Führungsspieler. Er hat sehr viel Potenzial.“

Kein Durchkommen. Für Eberaus Marcel Pani (l.) war es schwer sich gegen Großpetersdorf und Maxi Bauer durchzusetzen. Selbst Eberaus Alfred Ranftl meinte: „Sie haben 110 Prozent gegeben.“

BAUER