Erstellt am 19. September 2012, 00:00

Wieder Aufregung um Schirileistung. 2. Liga Süd / In Eltendorf war man mit der Leistung des Unparteiischen Jörg Artner gegen Rechnitz überhaupt nicht zufrieden.

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Von Patrick Bauer

Diese 2:4-Niederlage schmerzte den SV Eltendorf. Gegen Rechnitz waren zu Hause drei Punkte eingeplant. Am Ende stand man mit leeren Händen da.

Vor allem die Leistung des Unparteiischen Jörg Artner stieß Eltendorfs Sektionsleiter Rainer Pummer sauer auf: „So vorsätzlich gegen eine Mannschaft zu pfeifen, habe ich noch nie gesehen. Das war eine Frechheit, wie ab der ersten Minute alles gegen uns gepfiffen wurde.“

„Kann nur das pfeifen,  was ich auch sehe“

Dabei war ein nicht gegebener Elfmeter nach einem vermeintlichen Handspiel der Hauptkritikpunkt. Schiedsrichter Jörg Artner meinte dazu: „Elfmeterentscheidungen sind immer so eine Geschichte. Wurde die Hand angeschossen oder nicht? Dann muss man auch die Distanz, mit der der Spieler getroffen wurde, beachten.“ Auch beim SV Rechnitz sah man diese Entscheidung ähnlich, Pressesprecher Michael Riedler: „Aus zwei Metern ist der Ball vom Oberschenkel an die angelegte Hand gesprungen. Wenn einer so schnell die Hand wegziehen kann, sage ich Grüß Gott.“

Aber nicht nur diese Entscheidung wurde in Eltendorf kritisiert. Auch Stürmer Bostjan Zelko soll permanent benachteiligt worden sein, Pummer: „Er hat immer Stürmerfoul gegen ihn gegeben. Eigentlich hatte ich immer eine gute Meinung von Herrn Artner, aber sein Auftreten war doch sehr arrogant.“ Auch zu Zelko äußerte sich Artner: „Eltendorf sollte froh sein, dass ich ihren Stürmer nicht ausgeschlossen habe. Ich kann als Schiedsrichter eben immer nur das pfeifen, was ich sehe.“

Auswärtssieg. Rechnitz Marin Nimac (l.), der zwei Tore beisteuerte, war gegen Eltendorfs Michael Paukowits oft einen Schritt schneller. Nach dem Spiel wurde Schiri Artner kritisiert.

Decker