Erstellt am 11. Mai 2011, 00:00

Wieder dieser Schlusstag. GOLF / Bernd Wiesberger peilte vor dem Sonntag einen Top-Ten-Platz an. Doch es wurde nur der geteilte 36. Endplatz.

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VON DANIEL FENZ

Auch bei der „Open de Espana“ in Barcelona (Spanien) wurde es nichts mit Bernd Wiesbergers erstem Top-Ten-Ergebnis auf der European Tour. Der Oberwarter war von Platz zehn aus in den Finaltag gestartet. Doch dort verspielte der 25-Jährige im letzten Drittel mit einem Doppelbogey und drei Bogeys die Riesenchance auf den Durchbruch in Europas Eliteliga – der Oberwarter fiel auf Platz 36 zurück.

Trotz Konter nur auf  dem 36. Platz gelandet

Zwar cuttete Wiesberger weiterhin fleißig in seiner zweiten European Tour-Saison – bei neun von zwölf Starts – die Abschlussschwäche war jedoch nicht zu übersehen. Sechs seiner neun Sonntagsrunden waren zugleich seine schwächsten der Turnierwoche, so wie auch dieses Mal in Spanien. Anfangs entwickelte sich der Finaltag noch positiv, das für den Longhitter so wichtige Birdie gelang am ersten Par fünf. Trotz deutlich weniger Wind als am Vortag und freundlichen Wetterbedingungen wollte Bernd Wiesberger der Sprung auf die erste Seite des Leaderboards nicht gelingen. Zwei Bogeys in Folge auf überlangen Par vier warfen ihn wieder zurück.

Der Südburgenländer konterte noch vor der Halbzeit und blieb dank eines weiteren Birdies an der zwölf dicht an den Top-Ten dran. Das kurze Par vier des 15. Lochs – ein klassisches Risk-Reward-Hole – drehte die Runde des einzigen österreichischen Finalisten jedoch ins Negative. Bernd Wiesberger benötigte sechs Schläge, um das 304 Meter vom Abschlag entfernte Golfloch zu erreichen. Der Schock saß tief. Die drei abschließenden Bahnen, die er an den Vortagen so stark in insgesamt drei unter Par absolvierte, knöpften ihm am Sonntag einen Bogey-Dreierpack zur 77 (+5) ab.

Statt der möglichen 40.000 Euro verdiente Wiesberger für den geteilten 36. Platz nur 13.800 Euro. Diese bringen ihn auf zirka 74.000 Euro Gesamtpreisgeld im „Race to Dubai.