Erstellt am 11. September 2013, 00:00

„Wir haben da jetzt keinen Stress“. 2. Liga Süd / Beim SV Kukmirn legte in der vergangenen Woche Trainer Andreas Köhler sein Amt zurück. Nachfolger wird gesucht.

Kurze Verweildauer. Andreas Köhler trat vergangene Woche in Kukmirn zurück. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Von Patrick Bauer

Im letzten Jahr war der SV Kukmirn eine der positiven Überraschungen in der 2. Liga Süd. Damals setzte man Glanzlichter und beendete die Saison, nach einigen Abstiegskämpfen in den Jahren zuvor, auf einem guten achten Rang. Wie schnelllebig das Fußballgeschäft aber ist, zeigt sich in der neuen Spielzeit.

Nach einem Umbruch im Sommer im Kader – mit Bernhard Schachner und Patrick Berger verließen zwei Stützen den ehemaligen Burgenlandligisten – folgte nun der Einbruch. Auch weil Erfolgstrainer Joachim Steiner im Sommer nicht weitermachte und mit Andreas Köhler ein neuer „Chef“ installiert wurde.

VomAbstiegskampf hatte man eigentlich genug

Mittlerweile ist Köhler in Kukmirn Geschichte. In der letzten Woche legte der Steirer sein Amt zurück. Der mäßige Saisonstart tat dabei sein Übriges.

Denn von Abstiegskampf hatte man eigentlich genug. Jetzt ist man wieder mittendrin – und dies ohne neuen Trainer. „Es gibt derzeit noch nichts Konkretes. Wir haben ein paar Absagen von Kandidaten erhalten. Wir sehen die ganze Sache aber sehr entspannt und haben bei der Trainersuche keinen Stress“, erklärt der Sportliche Leiter Kurt Krautsack.

In der letzten Woche leitete Ex-Trainer Steiner das Training, auch weil dieser weiterhin in der U23 kickt.

Remis am Wochenende als erster Teilerfolg

Eine Dauerlösung ist dies aber nicht. Für die Aufstellung zeigte sich beim letzten Heimspiel gegen Unterschützen Michael Fiedler verantwortlich. Derzeit ist es eine Zweierlösung, die aber nur einen Übergang darstellt, bis ein geeigneter Mann gefunden ist.

„Es gibt laufend Überlegungen“, so Krautsack und Kassier Franz Hütter sagt: „Derzeit ist es so, dass Steiner das Training leitet und Fiedler die Aufstellung übernimmt.“

Zumindest einen Teilerfolg konnte das neue alte Trainergespann schon verbuchen. Am Wochenende hielt man Unterschützen beim 3:3 zumindest auf Abstand, auch wenn noch einiges im Argen liegt. Jetzt geht es mit Grafenschachen gegen ein weiteres „Sorgenkind“ in der Liga. Hütter: „Die sollten doch in unserer Reichweite sein.“