Erstellt am 12. September 2012, 00:00

„Wir können nichts für Niederlagen“. 2. Liga Süd / Die Aufregung nach den Aussagen von Bocksdorfs Franz Kovacs war groß. Linienrichter Karl Lang wehrt sich nun.

Kein Verständnis. Das hatte Karl Lang, der beim Spiel zwischen Markt Allhau und Bocksdorf als Assistent fungierte, für die Aussagen von Franz Kovacs.Bauer  |  NOEN
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Von Patrick Bauer

Die Aussagen von Bocksdorfs Schriftführer Franz Kovacs nach der nach 1:4-Niederlage in der Vorwoche gegen Allhau schlugen hohe Wellen. Der Verantwortliche war nicht zufrieden mit der Schiedsrichterleistung des jungen Florian Jandl, der seine erste 2. Liga-Partie pfiff, und Allhau kritisierte er ob der vermeintlich unfairen Spielweise.

Am vergangenen Mittwoch meldete sich dann Linienrichter Karl Lang zu Wort und nahm seinen Kollegen Jandl in Schutz: „Florian hat nur einen Fehler gemacht – und zwar, dass er einen Bocksdorfer zu wenig ausgeschlossen hat. Dies brachte ihm auch die Note 2.5 im Schiribericht von Beobachter Franz Deutsch ein. Hätte er den Spieler auch ausgeschlossen, wäre er besser bewertet worden. Wir können nichts für die Niederlagen Bocksdorfs.“ Auch Beobachter Franz Deutsch sah es ähnlich: „Irgendwann muss Florian auch in der 2. Liga einmal anfangen. Jandl zählt zu unseren größten Talenten und die Kritik war nicht berechtigt.“

Lang appelliert an  die Objektivität

Dabei ging Franz Kovacs nach dem Spiel in die Schiedsrichterkabine und teilte ihnen seine Meinung mit, wurde dabei aber keineswegs beleidigend. „Wir haben nicht gestritten oder sonst irgendwas. Kovacs hätte nur ein bisschen objektiv bleiben sollen“, sagt Lang.

Die Szene, bei der Thomas Lendl angeblich von Thomas Kirnbauer angespuckt worden sein soll, sahen weder der Linienrichter noch der Schiedsrichterbeobachter. „Das mag stimmen, aber gesehen haben wir es nicht“, so Lang.