Erstellt am 15. Oktober 2013, 10:45

„Wir wussten, dass es gefährlich wird“. Kritisch / Verletzungssorgen und vier Pleiten in Folge lassen in Güssing die Alarmglocken schrillen. Noch ist aber nichts passiert.

Lob vom Chef. Mit Moritz Haaf, der nach zehn Minuten für den verletzten Philipp Lang eingewechselt wurde, war Trainer Winkelbauer zufrieden: »Er hat seine Sache sehr gut gemacht.« Foto: Pekovics  |  NOEN, Pekovics
Von Patrick Bauer

Und dann fiel auch noch Philipp Lang aus. Einer der Beständigsten beim Güssinger Sportverein könnte für längere Zeit fehlen. Ein Spiegelbild der derzeitigen Situation in Güssing. Es läuft nicht oder zumindest in die falsche Richtung. Nach dem tollen Saisonstart kehrt nun so etwas wie Ernüchterung ein.

Trotz gutem Weg: Jetzt müssen schnell Punkte her

„Wir wussten schon im Sommer, dass es gefährlich wird“, so Spielertrainer Hannes Winkelbauer. Vor allem der kleine Kader macht dem Cheftrainer dabei zu schaffen. Alternativen sind rar gesät. Für Lang kam nach zehn Minuten Moritz Haaf. Praktisch sein erster Einsatz über eine so lange Distanz. Und er machte es wie seine Kollegen: gut. „Die Mannschaft hat Charakter bewiesen und alles versucht“, sagte Winkelbauer zur Niederlage gegen Horitschon.

Und dennoch müssen jetzt schnell Punkte her, auch wenn der Weg, denn die Güssinger gehen, ein löblicher ist. Beim letzten Spiel kickte mit Marko Lozo nur ein Legionär mit. Der Rest stammt direkt aus Güssing oder aus dem Bezirk. Auch das Durchschnittsalter ist sehr niedrig. Das alles sind Dinge, auf die man aufbauenkann. Und muss. Denn auch im Winter werden große Sprünge auf dem Transfermarkt nicht möglich sein.

„Mein Team lebt. Wir brauchen einfach die gleiche Körpersprache“

Schon gegen Klingenbach ist man nun gefordert. Ein Gegner auf Augenhöhe, auch wenn Rainer Willisits (gesperrt) und wohl auch Lang fehlen werden. Dafür kehrt Winkelbauer nach Sperre wieder zurück und auch bei Kristjan Brcic wird es wieder gehen.

Die Erwartungen des Trainers: „Mein Team lebt. Wir brauchen in Klingenbach einfach die gleiche Körpersprache und den gleichen Willen wie gegen Horitschon.“ Eine einfache Forderung hat Obmann Martin Muik: „Wir müssen punkten.“