Erstellt am 11. September 2013, 00:00

Wusits eroberte Gold. Weltmeisterin / Die Rechnitzerin Lisa Wusits eroberte bei der Grasski-WM im japanischen Shichikashuku Miyai Gold – und auch noch Silber.

Grasski. Grund zum Jubeln hatte die Rechnitzerin Lisa Wusits bei den Grasski-Weltmeisterschaften in Shichikashuku Miyai (Japan). Sie holte sich in der Superkombi Silber. Den abschließenden Slalom-Bewerb dominierte sie und kürte sich so mit Gold zur Weltmeisterin. Foto: zVg/Unger  |  NOEN, zVg/Unger
Von Daniel Fenz

GRASSKI / Bereits der Auftakt zur Junioren-Weltmeisterschaft in Shichikashuku Miyagi in Japan hätte nicht besser für das ÖSV-Grasski-Team sein können. Während der für Neudörfl startende Michael Stocker bei den Herren îm Super-G ex aequo mit Jan Nemec (Tschechien) auf Platz zwei landete, holte die Salzburgerin Jacqueline Gerlach Bronze. Lisa Wusits landete auf dem fünften Platz.

Superkombi: Nur Japanerin schneller

Die Rechnitzerin zeigte dann bereits in der Superkombination ihre Stärke. Sie musste sich nur der Japanerin Yukiyo Shintani geschlagen geben und holte WM-Silber. Bei den Herren belegte Michael Stocker ex aequo mit dem Italiener Fausto Cerentin Platz drei und landete nach seinen beiden Medaillen auch im Riesentorlauf am Bronze-Podest.

Bei den Damen gewann die Japanerin Yukiyo Shintani vor Ana Lena Portmann (Deutschland) und Ilaria Somavilla (Italien). Mit Jacqueline Gerlach, Ingrid, Hirschhofer und Lisa Wusits belegte das Team die Plätze sechs, sieben und acht.

Stocker drei Tore vor Ziel out

Den glorreichen Schlussakt setzte jedoch Lisa Wusits. Sie dominierte beim Finale in Japan den Schlussbewerb und krönte sich im Slalom zur viel umjubelten Weltmeisterin. Ana Lena Portman (Deutschland) und Antonela Manzoni (Italien) landeten hinter ihr, die Salzburgerin Jacqueline Gerlach fuhr als Fünfte über die Ziellinie. Bei den Herren gab es kein Happy End für Österreich.

Michael Stocker führte nach dem ersten Lauf, schied aber im zweiten Heat drei Tore vor dem Ziel aus. Somit war der Weg frei für den Tschechen Jan Nemec, der das Rennen vor Martin Stepanek (Tschechien) und Edoardo Frau (Italien) gewann.