Erstellt am 11. April 2012, 00:00

Zehn Ostereier für Badersdorfer Kicker. 1. KLASSE A SÜD / Das gab es lange nicht mehr. Zehn Treffer in 90 Minuten. Goberling deklassierte die Horvath-Truppe.

VON MARKUS GYAKY

Schon in den ersten Spielen im Frühjahr gab es für Baderdorf empfindliche Heimniederlagen. Nun folgte auswärts ein 2:10-Debakel. Zur Tagesordnung kann und will man nicht einfach übergehen. Der Wunsch vom Klassenerhalt ist nun endgültig zerstört. Goberling, ein zwar spielstarker, aber dennoch in der Tabelle mittelständischer Verein, fügte den akut abstiegsgefährdeten Badersdorfern die höchste Niederlage seit dem Aufstieg zu. Das lässt Böses erahnen, wenn man auf die Top-Teams wie Rotenturm oder Kemeten trifft. Auf den rettenden neunten Rang fehlen immerhin schon 14 Punkte. Nach dieser Vorstellung gibt es wohl auch unter den größten Optimisten in Badersdorf keine Hoffnung mehr auf den Klassenerhalt.

Horvath wollte nach  dem Spiel hinschmeißen

Das Ziel dürfte nun ein Anderes sein: Sich in den restlichen Partien mit Anstand zu verabschieden. Außerdem hat der Trainer die Möglichkeit jetzt eine neue Mannschaft zu formieren, die womöglich im nächsten Jahr um den Titel in der zweiten Klasse mitspielen kann. Für Funktionär Ernst Laczko steht fest:„Es lag weder an den Tormännern noch am Trainer. Die Spieler sind hirn- und kopflos ins Spiel gegangen. Es grenzte schon an Verweigerung. Die Leistung war einfach inferior. Wir hätten auch 15 bis 20 Tore kriegen können. Die Spieler haben den Trainer und die Funktionäre im Stich gelassen. Trainer Michael Horvath vertraute mir gleich nach dem Spiel an, dass er den Verein sofort verlassen wolle. Ich habe ihn aber dazu bewegen können, beim nächsten Training anwesend zu sein, um mit den Spielern eine Aussprache zu halten. Diese trägt hoffentlich Früchte.“