Erstellt am 02. September 2015, 10:46

von Daniel Fenz

Zsifkovits nach Ironman 70.3-WM überwältigt. Der Stinatzer Johannes Zsifkovits beendete das Event in seiner Gruppe mit der Zeit von 5:22,30 Stunden auf Platz 196.

Freute sich über das Durchkommen. Der Stinatzer Johannes Zsifkovits nach seiner Ankunft im Ziel des Ironman 70.3 in Zell am See. Foto: zVg  |  NOEN, zVg

Hobbysportler Johannes Zsifkovits startete am Wochenende bei der Ironman 70.3 WM in Zell am See. Es war das erste Mal, dass die Weltmeisterschaft außerhalb von Amerika stattfand. Ein Ironman 70.3-Triathlon besteht aus 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Einzelzeitfahren und 21,1 Kilometer Laufen.

„Austragungsort war sensationell“

Zsifkovits, der am Montagvormittag mit zahlreichen emotionalen Eindrücken bepackt wieder Richtung Heimat unterwegs war, wurde von sehr vielen Zuschauern und Angehörigen aus Stinatz unterstützt.

Seine Frau Viktoria Zsfikovits meinte dazu: „Ein tolle Veranstaltung, der Austragungsort war sensationell. Ich bin stolz auf die Leistung von Johannes.“

Beim Laufen mit der Hitze gehadert

Zsifkovits wurde beim Wettkampf aber noch von über 10.000 Zusehern über fast die gesamte Strecke angefeuert. „Nach sehr guter Leistung beim Schwimmen hatte ich leider nicht meinen besten Tag und Probleme am Rad“, erzählte der Südburgenländer.

Beim Laufen haderte er mit der Hitze, trotzdem genoss er jeden Meter. „Es hätte ruhig noch fünf Stunden dauern können. Meine mitgereisten Unterstützer haben mich immer laufstark angefeuert.“ Besonders stolz war er auf den Zieleinlauf.

„Ich bekam von meinen mitgereisten Fans die Österreich-Fahne umgehängt und durchquerte mit ihr das Ziel.“ Johannes Zsifkovits beendete die Ironman-Weltmeisterschaft mit der Zeit von 5:22,30 Stunden übrigens auf Platz 196 in seiner Gruppe.