Erstellt am 12. Januar 2011, 00:00

„Zum Diskutieren anregen“. STRUKTURREFORM / DerTraditionsverein Mischendorf erarbeitete einen Vorschlag für die Änderung der Ligastruktur im Südburgenland.

Am 4. Feber wird über eine Änderung der Ligastruktur im südburgenländischen Fußball abgestimmt. Zu wenige Spiele für die 1. und 2. Klassen, zu geringe Einnahmen und eine zu lange Winterpause sind der Anlass dafür.

Mehrere Varianten liegen derzeit am Tisch. Jetzt brachte der SV Mischendorf einen weiteren Vorschlag beim Verband ein: Die 2. Liga Süd würde demnach auf 16 Vereine aufgestockt, es bliebe bei zwei 1. Klassen, die auch je 16 Vereine beinhalten würden und die beiden 2. Klassen sollen zu einer Gruppe mit ebenfalls 16 Klubs zusammengefügt werden. Die Vorteile wären laut Obmann-Stellvertreter Fritz Sulyok „dynamischere Ligen, weil es in der 2. Klasse bis zu vier oder fünf Aufsteiger (abhängig vom Landesligaabsteiger) geben kann. Weiters gibt es eine gleich lange Spielsaison und mehr Spiele für alle Vereine.“ Im Einführungsjahr wären keine Absteiger aus 2. Liga und 1. Klasse und bis zu fünf Aufsteiger in der 2. Klasse vorgesehen. Die Nachteile könnten die langen Wegstrecken in der2. Klasse sein „aber das kann eigentlich kein Thema sein, wenn man sich die Details zum Vorschlag ansieht, die 2. Liga hat seit Jahrzehnten dieselbe Situation. Es geht vor allem um eine Qualitätssteigerung und die kann man nur erreichen, wenn man von unten beginnt.“ Ob der Vorschlag der Mischendorfer bei der Gruppensitzung im Feber tatsächlich zur Wahl gestellt wird, ist ungewiss. Heute, Mittwoch, beschäftigt sich zunächst einmal der Gruppenausschuss mit allen vorliegenden Varianten und wird sich für zwei Modelle entscheiden, die dann bei der Gruppensitzung zur Wahl stehen werden.

Es geht dem Obmann-Stellvertreter und seinem Verein Mischendorf darum, mit dem Vorschlag „zum Diskutieren anzuregen. Der SV Mischendorf glaubt an die Mündigkeit der Vereine und wünscht sich, dass alle existierenden Vorschläge zur Abstimmung kommen.“