Erstellt am 18. März 2015, 09:01

von Patrick Bauer

„Zumindest haben wir nicht verloren“. Nach zwei Remis in Folge kehrte in Großpetersdorf die Zuversicht zurück. Nun fordert der Obmann aber auch Siege.

Das neue Trainergespann. Die Arbeit von Chefcoach Sandor Homonnai (l.) und Assistent Mario Eberhardt trägt langsam aber sicher Früchte. Der SV Großpetersdorf wirkt gefestigter, als noch im Herbst. Foto: Bauer  |  NOEN, Patrick Bauer
0:0 in Stuben, 1:1 gegen Güssing –  nicht der schlechteste Start für den SV Großpetersdorf in die Rückrunde. Auch wenn noch nicht alles rund lief, geben die letzten Auftritte doch Hoffnung in Sachen Ligaerhalt. Dieser ist für die Rückrunde das große Ziel.

Erste Eindrücke sind positiv

Für diese Maxime wurde im Winter Sandor Homonnai als Trainer engagiert und mit Laszlo Safar und Gabor Urban auch zwei neue Legionäre verpflichtet. So eine Hinrunde wollte beim Traditionsklub nämlich keiner mehr erleben.

Schon die ersten Eindrücke im noch jungen Fußballjahr 2015 sind positiv. Die Mannschaft wirkt gefestigter, defensiv kompakter und auch offensiv gefährlicher.

„Wollen auch dort punkten“

„Der Anfang war jetzt sicher mal nicht schlecht. Wir haben zweimal nicht verloren und dabei nicht gegen irgendwen gespielt“, erklärt Obmann Harald Schneller, dessen Blicke nun schon zum Auswärtsspiel Richtung Allhau gingen: „Klar ist, dass unsere Auslosung sicher nicht die Einfachste ist, aber wir wollen auch dort punkten.“

Fehlen könnte bei diesem Unterfangen Neo-Stürmer Gabor Urban, der gegen Güssing mit einer Muskelverletzung früh raus musste und dessen Einsatz am Wochenende ungewiss ist. Der restliche Kader sollte mit dabei sein.

Bei aller positiver Gemütslage ist aber gewiss, dass ständige Unentschieden Großpetersdorf in der Tabelle nicht weiterbringen, vor allem wenn die Konkurrenz gewinnt. Das weiß auch Schneller: „Irgendwann ist ein Dreier gefragt. Für die Moral ist es aber besser zu punkten, als zu verlieren.“