Erstellt am 01. Juni 2011, 00:00

Zwei tolle Leistungen. 2. KLASSE A SÜD / Hochart und Deutsch Schützen ließen mit ihren Siegen aufhorchen. Nur ein Schiri trübte die Euphorie.

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VON PATRICK BAUER

„Herrn Bedenik wollen wir nicht mehr als Schiedsrichter haben“, meinte Hocharts Obmann Dieter Höfler trotz des Auswärtssieges in Mischendorf, „er hat uns so runtergetragen, das macht keinen Spaß mehr“. Die Leistung des Referees sorgte für viel Unmut, Höfler weiter: „Ich hoffe, dass er uns nicht mehr pfeifen wird. Heute mussten einige Zuseher zurückgehalten werden.“

Was war passiert? Rudolf Bedenik schloss Daniel Jahrmann nach einer Handbewegung aus (43.). Für Mischendorfs Sektionsleiter Andreas Brunner war die Rote Karte klar, in Hochart diskutierte man: „Nur die Götter wissen, warum er Jahrmann ausgeschlossen hat. Es war nur eine Handbewegung, wobei sich der Schiedsrichter dann nicht einmal sicher war, ob diese ihm gegolten habe“, meinte Höfler. Dass es doch noch für drei Punkte reichte, lag laut Höfler an der „tollen Moral, dem Willen und dem Einsatz“, den seine Elf an den Tag legte. „Ich spiele jetzt 15 Jahre in der Kampfmannschaft, aber so eine Leistung wie in Halbzeit zwei habe ich von Hochart noch nicht gesehen.“

Dt. Schützen wünscht  sich mehr Konstanz

Auch in Deutsch Schützen wurde am Wochenende gejubelt. Der 5:2-Heimsieg gegen den Tabellenführer war zwar überraschend, aber sicher verdient. Kapitän Martin Taschler kann sich die dauernden Leistungsschwankungen nicht erklären: „Wenn wir nur immer so spielen würden. Die ganze Mannschaft hat 100 Prozent oder sogar mehr gegeben.“ Jetzt muss nur endlich Konstanz ins Spiel der Schützener.

Beim Leader erklärt sich Obmann Othmar Subosits den Umfaller so: „Wir sind schon mit der falschen Einstellung in die Partie gegangen. Deutsch Schützen hat mehr Laufbereitschaft gezeigt.“

Stark gespielt. Matthias Rabold (r.) und Deutsch Schützen hatten Schachendorfs Laszlo Varga (l.) meist im Griff.

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